Hand­ytarife von Discountern sind attraktiver denn je. Kunden können viel sparen und auch schnelle LTE-Verbindungen nutzen. Die Stiftung Warentest hat sich 36 Mobil­funk­tarife von 13 Anbietern angeschaut – darunter Aldi Talk, Lidl Connect und Tchibo Mobil. Unsere Test­tabelle zeigt drei verschiedene Varianten von Prepaid­tarifen: Basis­tarife, Volumen­tarife und Flatrates. Erfreulich: Telefon-Flatrates gibt es bereits ab 7,99 Euro für vier Wochen.

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TestSurfen und telefonieren16.10.2018
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Mobil­funk­tarife vom Discounter: Mehr Leistung fürs Geld

Seit unserer letzten Unter­suchung hat sich auf dem Markt eine Menge getan: Die Discounter-Tarife bieten mehr für gleiches Geld, außerdem haben einige Anbieter jetzt schnelle LTE-Daten­verbindungen im Programm. Damit sind sie mitt­lerweile auch für Menschen interes­sant, die viel telefonieren und häufiger surfen. Auch Kunden, die Wert auf gute Netz­verbindungen legen, werden bei den Discountern fündig: Einige Anbieter nutzen das gute Telekom-Netz. Telefonie-Flatrates gibt es ab 7,99 Euro für 28 Tage. Das über­zeugendste Argument für die Mobil­funk­tarife der Discounter ist für die meisten Kunden deshalb sicherlich der Preis.

Das bietet der Test Hand­ytarife vom Discounter

Große Tarif­über­sicht. Unsere Tabelle zeigt 36 Mobil­funk­tarife von 13 Anbietern – darunter Aldi Talk, Lidl Connect, Tchibo Mobil und Edeka Mobil. Wir differenzieren zwischen Basis­tarifen, Volumen­tarifen und Flat­tarifen. Mit letzteren können Sie unbe­grenzt in alle deutschen Netze telefonieren und mindestens 1 Gigabyte im Internet „versurfen“. Die von uns erhobenen Volumen­tarife umfassen mindestens 300 Gesprächs­minuten und ein bestimmtes Daten­volumen. Bei den Basitarifen wird jede Minute einzeln abge­rechnet. Wir haben die Preise für Telefonie, SMS und verschiedene Daten­pakete erhoben und nennen einmalige Kosten, Start­guthaben sowie Möglich­keiten zur Aufladung und Identifizierung.

Tipps. Wir erklären, wie das Identifikations­verfahren für Prepaid-Sim-Karten funk­tioniert, was beim Anbieter­wechsel zu beachten ist, und wie Sie ihre alte Hand­ynummer zu einem neuen Anbieter mitnehmen können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus Finanztest 11/2018.

Von Prepaid profitieren

Wir haben 36 Prepaid­tarife von insgesamt 13 Anbietern – von Aldi bis Tchibo – unter die Lupe genommen. Prepaid bedeutet, dass der Nutzer die Tarife vorab bezahlt, indem er Guthaben auflädt. Gegen Zahlung eines bestimmten Betrags – das können 5 Euro sein oder auch 30 – erhalten Kunden einen Bon („Voucher“) mit einer Code­nummer. Nachdem sie die Nummer ins Handy getippt haben, ist das Guthaben verfügbar. Es gibt aber auch die Möglich­keit, das Guthaben online oder per SMS aufzuladen, wenn den Anbietern eine Konto­verbindung vorliegt. Kunden bleiben mit Prepaid unabhängig: Sie können zum Ende eines Abrechnungs­zeitraums wechseln. Da Mobil­funk immer güns­tiger wird, kann es sich lohnen, den Anbieter häufig zu wechseln. Die Mitnahme der Handy­­nummer ist einfach.

Tarife für jede Lebens­lage

Wir haben drei unterschiedliche Varianten von Prepaid­tarifen untersucht:

  • Basis­tarife. Hier zahlen die Kunden keine monatlichen Gebühren. Jede Gesprächs­minute, jede SMS und auch die Daten­nutzung werden einzeln abge­rechnet. Die Tarife sind vor allem für Wenignutzer attraktiv. Der güns­tigste Tarif kostet 5 Cent pro Einheit.
  • Volumen­tarife. Bei diesen Tarifen wird gegen eine Vorabzahlung ein fest­gelegtes Kontingent an Telefonie- und SMS-Einheiten für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung gestellt. Wir haben Tarife unter die Lupe genommen, die für vier Wochen gebucht werden und ein Volumen von mindestens 300 Gesprächs­minuten und mehr als 500 MB Daten bieten.
  • Flatrates. Die dritte Kategorie in unserer Unter­suchung sind die Flatrates. Kunden zahlen beispiels­weise 7,99 Euro für vier Wochen und erhalten dafür eine Telefonie- sowie eine SMS-Flatrate und 1,5 GB Daten­volumen mit LTE.

Wenig Komfort für Kunden

Abstriche müssen Kunden von Discounter-Tarifen beim Service machen. Eine Beratung fällt flach, die meisten Supermarkt-Angestellten haben kaum Zeit dazu. Wer ein neues Handy über einen Vertrag finanzieren will, muss auf andere Tarife ausweichen. Eine weitere Neuerung im Mobil­funk: Seit Juli 2017 müssen sich Kunden beim ­Abschluss eines Handy­vertrags ausweisen. Nur bei wenigen Anbietern ist die Identifikation im Laden möglich. Die Kunden der anderen müssen sich per Post- oder ­Videoident ausweisen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 16. Oktober 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung aus Finanztest 1/2017.

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