Surfen und telefonieren Test

In Preissuch­maschinen sind die Prepaid-Volumen­tarife von Supermärkten und Discountern kaum zu finden. Darum haben wir uns diese Tarife einmal vorgeknöpft. Fazit: Die Angebote sind günstig und flexibel – sie lassen sich problemlos aufstocken und die Vertrags­lauf­zeit beträgt nur einen Monat. Wir sagen, wo Surfen und Telefonieren besonders preis­wert ist, für welchen Nutzer­typ sich welche Angebote lohnen – und wie Sie bei einem Anbieter­wechsel Ihre Nummer mitnehmen können.

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TestSurfen und telefonieren09.12.2016
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Tarife nicht nur für Familien interes­sant

Insgesamt elf Unternehmen mischen auf dem Markt der Supermarkt­tarife mit, bekannte Marken sind Aldi Talk und Tchibo. Bei Familien sind diese Tarife ohnehin beliebt. Pro Monat bekommen Kinder zum Beispiel zusätzlich zum Taschengeld ein Aufladekärtchen für 15 Euro. Doch die Tarife lohnen auch für andere.

Telefonie­verhalten oft nied­riger als gedacht

Die Erfahrung zeigt, dass Mobil­funk­kunden ihr Telefonie­verhalten oft zu hoch einschätzen. Mitunter schließen sie Lauf­zeit­verträge mit Flatrates ab, die sie nicht ausnutzen und auf die Dauer zu teuer sind. Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass in Deutsch­land 2016 pro Sim-Karte im Schnitt nur etwa 70 Minuten im Monat telefoniert wurde. Der Wechsel von Lauf­zeit­verträgen zu Prepaid-Tarifen kann deshalb eine Menge Geld sparen. Die Discounter­tarife kommen auch für alle in Frage, die nicht gerne Supermärkte betreten. Die meisten Tarife lassen sich problemlos per Bank­einzug akti­vieren. Lediglich bei zwei Anbietern kann das Guthaben ausschließ­lich an der Supermarktkasse aufgestockt werden.

Güns­tige Tarife für unterschiedliche Bedürf­nisse

Wenignutzer. Wer selten telefoniert und kaum mobiles Internet nutzt, findet güns­tige Angebote ab 4,99 Euro. Zu diesem Preis gibt es monatlich 100 Mobil­funk­einheiten – Freiminuten oder SMS, die kombiniert werden können – und 100 Megabyte (MB) Daten­volumen. Für rund 2 Euro mehr monatlich bekommen Kunden bereits 260 Einheiten und 660 MB Daten – und so deutlich mehr Leistung.

Normalnutzer. Kunden mit durch­schnitt­lichem Telefonie- und Daten­nutzungsver­halten werden für 7,99 Euro im Monat jeweils 300 Mobil­funk­einheiten und 750 MB zur Verfügung gestellt. Wer gerne und ausdauernd telefoniert und nicht allzu häufig surft, ist mit 500 MB und einer Telefonie-und SMS-Flatrate für 12,95 Euro gut bedient.

Zum Teil auch im Ausland nutz­bar

Einige der untersuchten Tarife bieten einen weiteren Vorteil: Kunden können die Gesprächs­minuten, die SMS und das Daten­volumen ohne zusätzliche Roaming­gebühren im EU-Ausland nutzen.

Abstriche beim Komfort

Keine Beratung. Auf Beratung müssen die Nutzer von Supermarkt­tarifen aber fast immer verzichten. Die Mitarbeiter haben meist weder Zeit für Gespräche noch wurden sie in Sachen Mobil­funk intensiv geschult. Nutzer müssen die Sim-Karten der Discounter im Internet frei­schalten.

Kein LTE. Nicht infrage kommen Supermarkt-Tarife für Kunden, die ihr Handy über einen Lauf­zeit­vertrag finanzieren oder die super­schnelle LTE-Technik nutzen möchten. Solche Angebote gibt es bei Discountern nicht.

Tipp: Werfen Sie auch einen Blick in unsere Tarif-Daten­bank: Unser Produktfinder Handytarife zeigt über 4 000 Mobil­funk­tarife. Sie können sich Nutzer­profilen zuordnen und so heraus­finden, ob sich andere Tarife für Sie noch besser eignen als die Discounter-Pakete.

Die Print­version dieses Artikels erscheint in Finanztest 1/2017.

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