Surfen im Hot Spot Meldung

Wer unterwegs drahtlos surfen will, braucht einen Hot Spot. DSL-Nutzer richten sich zu Hause ein Netzwerk ein und surfen mit ihrem Notebook kabellos in der Wohnung, im Haus und manchmal auch noch im Garten. Doch auch unterwegs muss niemand auf diesen Komfort verzichten. Cafés, Restaurants, Hotels, Bahnhöfe oder Flughäfen bieten öffentliche Internetzonen an. Meist ist dieser Service kostenpflichtig - manchmal aber auch gratis. test.de sagt, wie Sie Hot Spots finden, wie viel sie kosten und wo Sicherheitslücken auftauchen.

Wlan-Adapter ist Voraussetzung

Ein Hot Spot ist ein Ort, an dem Notebookbesitzer kabellos surfen können. Mehrere Leute mit einem Notebook auf den Knien oder dem Tisch deuten daraufhin, dass der Internetzugang über einen Hot Spot möglich ist. Notebookbesitzer finden das schnell heraus, indem sie zunächst ihre Wlan-Adapter über eine Taste oder Softwareeinstellungen aktivieren - aktuelle Notebooks haben in der Regel eine entsprechende Schnittstelle eingebaut. Dann können sie in der Liste der drahtlosen Netzwerkverbindungen alle erreichbaren Hot Spots einsehen und durch Doppelklick die Verbindung herstellen.

Cafés locken Surfer

Da es mittlerweile viele private und öffentliche Netzwerke gibt, tauchen meist mehrere in der Liste der „drahtlosen Netzwerkverbindungen“ auf. In der Regel lässt sich am Namen erkennen, welche davon privat und welche öffentlich sind. Ob der Hot Spot kostenlos nutzbar ist, muss der Surfer ausprobieren. Einfach den Hot Spot als drahtlose Netzwerkverbindung auswählen, Browser öffnen und versuchen zu surfen. Doch Vorsicht: Hier entsteht eine Sicherheitslücke, die Hacker ausnutzen könnten. Deshalb ist es wichtig, die üblichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Begrenzt kostenlos

Mittlerweile bieten zum Beispiel einige Cafés kostenlosen Internetzugang an, um Gäste zu locken. In Berlin gibt es mit dem Sony Center am Potsdamer Platz sogar ein ganzes Areal, wo Surfer gratis ins Netz gehen können. Doch nicht jeder kostenlose Hot Spot ist unbegrenzt nutzbar. Wer in manchen Cafés am Tresen seinen Milchkaffee bezahlt, bekommt mit der Quittung Benutzernamen und Passwort und darf für eine halbe Stunde den Internetzugang nutzen.

2 Euro für eine Viertelstunde

Die kostenpflichtigen Hot Spots funktionieren nach ähnlichem Schema: Nach Verbindung mit dem kabellosen Netzwerk - etwa der Telekom - werden Surfer nach Öffnen des Browers auf die Homepage hotspot.t-mobile.net geleitet. Dort werden dann Daten abgefragt: Zunächst, wie lange der Zugang dauern soll, dann Name, Adresse und Kreditkartendaten. Nach Prüfung der Daten seitens des Betreibers kann es dann losgehen. Die Preise sind happig. So kostet der so genannte „Hot Spot Pass“ der T-Com für eine Viertel Stunde 2 Euro, eine Stunde 8 Euro, drei Stunden 14 Euro und 24 Stunden 18 Euro. Zum Vergleich: Eine Stunde online im Internetcafé kostet selten mehr als ein Euro.

Auf der Suche nach Hot Spots

Ob kostenlos oder kostenpflichtig: Surfer müssen erst einmal einen Hot Spot finden. In bestimmten Straßen oder Orten - wie etwa dem Potsdamer Platz in Berlin - ist es wahrscheinlich, dass irgendein Hot Spot zur Verfügung steht. Unter hotspotfinder.com, mobileaccess.de, wlan.lycos.de können Surfer gezielt nach Hotspots in Deutschland suchen. Der „Wlan Lycos Sniffer“ hat den Vorteil, dass Nutzer ihn als Programm herunterladen und anschließend auch offline nach dem nächsten Hot Spot suchen können. Darüber hinaus bieten Webseiten wie hotspot-locations.com Suchfunktionen für Hot Spots - und zwar weltweit.

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