Die Südwest Finanz-Vermittlung Zweite AG hat einen Sparer, der atypisch stiller Gesellschafter an der „Südwestrenta plus“ war, vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen lassen. Das Unternehmen erklärte sich in einem außergerichtlichen Vergleich bereit, die stille Beteiligung vorzeitig aufzulösen und dem Anleger einen Teil seines Geldes zu erstatten. Die „Südwestrenta plus“ war vom Oberlandesgericht Schleswig als sittenwidrig eingestuft worden (Az. 5 U 78/01, Bericht in test 3/03). Südwest hatte dagegen Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt. Dort kam es zu keinem abschließenden Urteil, weil der Sparer seine Klage zurücknahm. Der Bundesgerichtshof hat nur festgestellt, dass die Urteile der beiden Vorgerichte wirkungslos sind.

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