Südostasien nach der Katastrophe Meldung

Lamai Beach, Ko Samui, Thailand

Das Seebeben im Indischen Ozean hat zu grauenvollen Verwüstungen und unvorstellbarem Leid in den Küstenregionen vieler Länder geführt. Dort konzentriert sich jetzt alles auf Rettungs- und Hilfsmaßnahmen. Von Reisen in die am schwersten betroffenen Gebiete rät das Auswärtige Amt dringend ab. Dennoch sollten Urlauber nicht ganz Asien als Katastrophengebiet sehen. Viele Zielgebiete sind von den Riesenwellen (Tsunamis) verschont geblieben. Gebuchte Reisen in diese Gebiete können auch nicht kostenlos storniert werden. Das massenhafte Wegbleiben von Touristen würde die Folgen der Katastrophe für die asiatischen Länder noch verschärfen.

Wohin kann man reisen? Das Auswärtige Amt gibt genaue Informationen zu den einzelnen Ländern: www.auswaertiges-amt.de. So sind die beliebten Reiseziele Indonesiens wie Bali, Lombok oder Java von der Flutkatastrophe nicht betroffen. Ebenso das Binnenland von Thailand (Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Mae Hong Son, Ayuttaya) sowie die populären Küstenorte am Golf von Thailand (Hua Hin, Pattaya, Ko Samui, Ko Chang, Ko Samet, Ko Si Chang). Malaysia, Myanmar und die Seychellen seien vergleichsweise glimpflich davongekommen. Urlaubsländer wie Vietnam oder Kambodscha haben die Tsunamis nicht erreicht.

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