Subnotebook von Apple Schnelltest

Apple MacBook Air
Preise: 1 699 Euro
(1,6 GHz, 80 GB HD)
2 868 Euro
(1,8 GHz, 64 GB SSD)

Das MacBook Air ist wirklich flach: Um das zu illustrieren, zauberte Apple-Chef Steve Jobs das Gerät auf der Produktpräsentation vor staunenden Fans aus einem Briefumschlag hervor. Tatsächlich ist das MacBook Air zusammengeklappt nicht einmal zwei Zentimeter hoch.

Beeindruckende Leistung

Trotzdem arbeitet der Prozessor so schnell wie bei größeren Notebooks. Die teurere der beiden Varianten hat zudem statt einer Festplatte (HD) einen 64 Gigabyte großen Flash-Speicher (SSD). Der ist unempfindlicher gegen Erschütterungen und ermöglicht besonders schnelle Zugriffzeiten. Der Bildschirm ist brillant, die beleuchtete Tastatur eine Augenweide, und die beworbene Akkulaufzeit von fünf Stunden wird im Test tatsächlich beinahe erreicht. So weit, so beeindruckend.

Fehlende Anschlüsse

Doch für die elegante Form muss man auf Gewohntes verzichten. Das Gerät hat kein DVD- oder CD-Laufwerk und nur drei Anschlüsse: USB-Anschluss, einen Audio- und einen Videoausgang. Nicht einmal ein Lan-Netzwerkanschluss ist vorhanden. Als Ersatz bietet Apple für 29 Euro Aufpreis einen eher langsamen Adapter für die USB-Buchse an.

Eingebauter Akku

Ein echtes Novum bei Notebooks: Wie beim iPod ist der Akku fest eingebaut. Ein Akkuwechsel kostet 139 Euro, das MacBook Air muss dafür eingeschickt werden.

test-Kommentar

Design und Leistung beeindrucken. Doch hoher Preis, fehlende Anschlüsse und fest verbauter Akku werden Alltagsnutzer schrecken.

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