Sturz beim Volks­fest Meldung

Zu viel Alkohol zu trinken, ist immer schlecht – auch bei einem Volks­fest.

Stolpert jemand auf einem Volks­fest über die Zugdeichsel eines Imbiss­wagens, kann er den Betreiber nicht dafür haft­bar machen. Ein Mann war in alkoholisiertem Zustand darüber gestürzt und hatte sich einen Ellenbogen zertrümmert. Wegen der bleibenden Folgeschäden verlangte er 20 000 Euro Schmerzens­geld und 100 Euro Monats­rente vom Imbiss­wagen­besitzer. Dieser habe seine Verkehrs­sicherungs­pflichten verletzt, da er die Deichsel nicht abge­sperrt, mit einer Fahne markiert oder beleuchtet hatte. Die Klage durch mehrere Instanzen blieb erfolg­los. Das Ober­landes­gericht Hamm wies die Berufung nun zurück. Es sei bekannt, dass Zugwagen eine Deichsel haben. Sie müsse nicht besonders gesichert werden. Es sei hell genug gewesen, um sie zu erkennen (Az. 9 U 234/12).

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