Ein Radfahrer, der sich beim Sturz auf einem steinigen und sandigen Radweg schwer verletzte, bekommt weder Schmerzens­geld noch Schaden­ersatz. Die für den Radweg zuständige Gemeinde hätte auch kein Warn­schild aufstellen müssen, so das Ober­landes­gericht Koblenz (Az. 12 U 692/14). Die Gemeinde müsse zwar dafür sorgen, dass Straßen und Wege sicher sind, doch nur im Rahmen des wirt­schaftlich Zumut­baren. Da der Radler gesehen hatte, dass große Steine auf dem Weg lagen, hätte er noch lang­samer fahren oder das Fahr­rad schieben müssen.

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