Unser Rat

Mut. Versuchen Sie es ruhig mit einer Studien­platz­klage, wenn Sie einen Ablehnungs­bescheid bekommen. Den Kapazitäts­antrag an die Hoch­schule und den Eilantrag beim Verwaltungs­gericht schaffen Sie auch ohne Anwalt. Für das Eilverfahren und für den gegnerischen Anwalt sollten Sie rund 700 Euro Kosten einkalkulieren.

Frist. Viele Hoch­schulen haben die Frist für den Kapazitäts­antrag weit vorgezogen (siehe Tabelle „Kapazitätsantrag“). Wenn die Frist für das nächste Semester schon abge­laufen ist, können Sie sich erst für das über­nächste einklagen.

Hilfe. Beim Allgemeinen Studierenden­ausschuss (Asta) der Universität oder Fach­hoch­schule bekommen Sie eine kostenfreie Rechts­beratung. Dort finden Sie auch Ansprech­partner für Fragen zur Studien­platz­klage und bekommen die nötigen Formulare.

Rechts­schutz. Die Rechts­schutz­versicherung der Eltern schließt voll­jährige Kinder mit ein, wenn sie ledig und nicht berufs­tätig sind. Ob der Versicherer eine Studien­platz­klage bezahlt, hängt von den Versicherungs­bedingungen ab: Die Police muss Streit im Verwaltungs­recht umfassen und darf Hoch­schulrecht dabei nicht ausklammern. Ist Ihre Klage absehbar und haben Sie noch keine Police, können Sie dafür keine mehr abschließen.

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