Tipps

  • Bedarf. Studienkredite kommen für Sie infrage, wenn Sie wenig Elternunterhalt oder Bafög bekommen, schnell und ohne Nebenjob studieren oder nur eine Studienphase finanzieren wollen.
  • Günstige Angebote. Bei regionalen Banken und Sparkassen bekommen Sie oft mindestens so gute Angebote wie bei den überregionalen Kreditinstituten. Günstige, aber variable Zinsen bietet Ihnen bundesweit die KfW Förderbank.
  • Auswahl. Das Zinsniveau für Studienkredite ist günstig. Schauen Sie aber nicht nur auf den Effektivzins. Wichtig ist auch, ob der Zins über die Laufzeit garantiert ist, ob Sie die Auszahlraten verändern können und ob Sie erst bei der Rückzahlung Zinsen zahlen müssen.
  • Auszahlbetrag. Kalkulieren Sie Ihren Bedarf knapp. Beschränken Sie sich auf das Notwendigste und passen Sie die Rate den jeweiligen Bedürfnissen an. So haben Sie nach dem Studium weniger Schulden und können schneller zurückzahlen.
  • Bafög. Die staatliche Studienförderung ist günstiger als jeder Studienkredit. Ob Sie diesen Förderbetrag bekommen hängt von Ihrem Einkommen und dem Ihrer Eltern ab. Anträge gibt es im örtlichen Studentenwerk. Ob und wie viel Sie als Studierender in etwa erhalten werden, können Sie sich schon vorher mit dem Bafög-Rechner kalkulieren.
  • Bildungskredit. Die staatliche KfW-Förderbank bietet zusätzlich einen Bildungskredit an. Den erhalten Sie, wenn Sie schon in einer fortgeschrittenen Ausbildungsstufe sind, etwa im Hauptstudium. Sie können längstens für zwei Jahre bis zu 300 Euro im Monat bekommen. Der Bildungskredit ist unabhängig von Ihrem Einkommen und dem Ihrer Eltern.
  • Stipendium. Die günstigste Finanzierungsform für Ihr Studium ist das Stipendium. Denn Absolventen müssen das Stipendiengeld im Gegensatz zu Bafög und Kredit nicht zurückzahlen. Neben den elf großen Begabtenförderwerken unterstützen eine Vielzahl kleiner Stiftungen Studenten mit einem Stipendium. Die Antragsverfahren sind zwar aufwendig, lohnen sich aber. Wie Sie zu einem Stipendium kommen, erfahren Sie im Special von test.de.

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