Tipps

  • Studium. Schöpfen Sie vor einem Studienkredit alle anderen Finanzierungsquellen wie Stipendien, Unterhalt durch die Eltern und Bafög aus. Kalkulieren Sie knapp und reduzieren Sie die Auszahlungsraten, sobald Sie jobben können. Eine Änderung der Ratenhöhe ist oft monatlich, bei der KfW halbjährlich möglich.
  • Auswahl. Der Studienkredit der staatlichen Förderbank KfW ist günstig und bundesweit zu haben. Persönliche Beratung wie in einer Filialbank gibt es dazu aber kaum. Fürs Hauptstudium ist die Direktbank DKB günstig. Die PSD-Rhein-Ruhr bietet regional gute Zinsen und Beratung. Bei PSD und DKB müssen Sie aber schneller zurückzahlen als bei der KfW.
  • Zinsen. Feste Zinssätze wie bei DKB und PSD sind gut, da Sie vorab wissen, wie viel Sie zurückzahlen müssen. Der Zins der KfW orientiert sich am Marktzins. Achten Sie darauf, dass die Zinsen bis zur Rückzahlungsphase gestundet werden, sonst sinkt Ihr Auszahlbetrag Monat für Monat.
  • Examen. Für die Finanzierung der Examenszeit sind die meist zinslosen Studienabschlussdarlehen der Darlehenskassen günstiger als Bankangebote. Fragen Sie beim örtlichen Studentenwerk nach der Förderung.
  • Studiengebühren. Günstige Angebote zur Finanzierung von Studiengebühren machen die Landesförderbanken. Wenn Sie hohe Bafög-Schulden haben, müssen Sie diese Darlehen nicht einmal voll zurückzahlen.
  • Bafög. Die staatliche Studienförderung ist günstiger als jeder Studienkredit. Ob Sie diesen Förderbetrag bekommen hängt von Ihrem Einkommen und dem Ihrer Eltern ab. Zum 1. Oktober steigen die Einkommensfreibeträge für Eltern und Ehepartner um 8 Prozent. Die Beträge finden Interessierte unter dem Link Das-Neue-Bafög. Hat der Student mehr als 5 200 Euro Vermögen (Verheiratete 7 000 Euro, für jedes Kind 1 800 Euro), wird die Förderung gekürzt.
  • Bildungskredit. Die staatliche KfW-Förderbank bietet zusätzlich einen Bildungskredit an. Den erhalten Sie, wenn Sie schon in einer fortgeschrittenen Ausbildungsstufe sind, etwa im Hauptstudium. Sie können längstens für zwei Jahre bis zu 300 Euro im Monat bekommen. Der Bildungskredit ist unabhängig von Ihrem Einkommen und dem Ihrer Eltern.
  • Bildungsfonds. Bares für Ihr Studium können Sie auch aus Bidlungsfonds beziehen. Das Geld wird Ihnen in Raten ausgezahlt. Bildungsfonds sind geschlossene Fonds, in die Anleger einzahlen, die in die Berufsaussichten junger Akademiker investieren wollen. Das Anlegergeld wird an Studierende ausgezahlt. Zurzeit gibt es neben Career Concept noch den Anbieter Deutsche Bildung.
  • Stipendium. Die günstigste Finanzierungsform für Ihr Studium ist das Stipendium. Denn Absolventen müssen das Stipendiengeld im Gegensatz zu Bafög und Kredit nicht zurückzahlen. Neben den elf großen Begabtenförderwerken unterstützen eine Vielzahl kleiner Stiftungen Studenten mit einem Stipendium. Die Antragsverfahren sind zwar aufwendig, lohnen sich aber. Wie Sie zu einem Stipendium kommen, erfahren Sie auf test.de: Sponsoren für das Studium.

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