Tipps

  • Bedarf. Bevor Sie sich für einen Studienkredit entscheiden, prüfen Sie finanzielle Alternativen - etwa Bafög, Stipendien oder den Bildungskredit vom Staat. Sie sind deutlich günstiger.
  • Abwarten. Überstürzen Sie die Entscheidung für einen Studienkredit nicht. Die Auswahl ist noch klein. Weitere Banken und Sparkassen wollen im Laufe des folgenden Jahres Studienkredite anbieten. So plant auch die staatliche KfW Förderbank zum Sommersemester 2006 ihr schon angekündigtes Studiendarlehen auf den Markt zu bringen.
  • Auswahl begrenzt. Der beste Kredit ist der mit dem niedrigsten Effektivzins. Er sollte über die gesamte Laufzeit garantiert sein. Sie wissen so genau, welche Belastung auf Sie zukommt. Zum Stichtag des Tests bot die Deutsche Kreditbank die besten Konditionen. Das Angebot gilt in den neuen Ländern und Berlin und nur fürs Hauptstudium.
  • Auswahl bundesweit. Offen für alle ist der Kredit der Deutschen Bank. Doch Achtung: Der Zins ist variabel. Sie müssen damit rechnen, dass er steigt. Schätzen Sie Ihren Bedarf kritisch ein. Nehmen Sie nur so viel Geld auf, wie Sie brauchen. Finanzieren Sie Ihr Studium nur zum Teil mit einem Kredit. Sie müssen ihn zu einem festgelegten Zeitpunkt zurückzahlen, egal ob Sie einen Job haben oder nicht.
  • Flexibilität. Studienkredite sind bei der Rückzahlung meist flexibel. Das heißt, Sie können über die festgelegte Rate hinaus jederzeit Sondertilgungen leisten und so Ihren Kredit schneller tilgen. Fragen Sie danach. Sprechen Sie mit Ihrer Bank auch über Sondersituationen - etwa, was passiert, wenn Sie das Studium abbrechen oder in Elternzeit gehen. Die Kreditinstitute wollen in solchen Fällen „individuelle Vereinbarungen“ finden.

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