Studie zum Thema Sehschwäche Meldung

Brille. Dahinter steckt meist ein kluger Kopf.

Für Kurz­sichtig­keit sorgen nicht in erster Linie die Gene. Ausschlag­gebend sind die Dauer der Schul­bildung und das Verhalten. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Augen­klinik an der Universität Mainz. Die Analyse der Sehstärke von 4 658 Personen ergab: Während mehr als die Hälfte der Hoch­schul­absolventen kurz­sichtig ist, betrifft das nicht einmal jeden Vierten ohne Ausbildung oder höhere Schul­bildung. Kurz­sichtige Menschen sehen ferne Gegen­stände verschwommen. Die aktuelle Studien­lage legt nahe, dass langes Lesen, Fernsehen und Arbeiten am PC die Sehschwäche verstärken können. Die Augen­mediziner raten: Kinder und Jugend­liche sollten mehr Zeit im Freien verbringen – pro Woche mindestens 15 Stunden. Studien in Dänemark und Asien hätten gezeigt, dass eine höhere Dosis Tages­licht die Kurz­sichtig­keit verringern kann. Dagegen seien höchs­tens 30 Stunden vor dem Fernseher oder Computer ratsam.

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