Multimedia

Handy­kosten, Fest­netz­anschluss, Rund­funk­gebühr – da kann einiges an monatlichen Fixkosten zusammen­kommen. Wie gut, dass es viele Rabatte für Studenten gibt. So können beim Notebookkauf bis zu 20 Prozent gespart werden – und sogar Spotify gibt es güns­tiger.

Handy

O2, T-Mobile, Vodafone, simyo,1&1 – viele Mobil­funkanbieter bieten vergüns­tigte Tarife für junge Leute und Studenten. Bei einigen gibt es Zusatz­optionen. So bekommt man beim MagentaMobil-Friends-Tarif der Telekom bei Vertrags­abschluss das doppelte Daten­volumen oder Spotify Premium dazu.

Fest­netz-Telefon

Wer Bafög erhält und von den Rund­funk­gebühren befreit ist, hat Anspruch auf den Sozial­tarif der Telekom. Die Telekom bietet als einziger Anbieter in Deutsch­land einen Telefon­tarif für Menschen mit geringem Einkommen an. Studenten mit Bafög-Bezug bekommen rück­wirkend im Monat 6,94 Euro für Gespräche ins Fest­netz gutgeschrieben. Der Tarif muss jedes Jahr neu über das Sozialtarif-Formular im Internet beantragt werden. Für Flatrates, Pauschaltarife oder Komplett­produkte gilt das Angebot nicht.

Streaming-Dienste

Mit Spotify Premium kann jede Art von herunter­geladener Musik auch offline gehört werden, eine Internet­verbindung ist nicht erforderlich. Für Studenten gibt es das Angebot zum halben Preis für 4,99 Euro statt 9,99 Euro. Es ist ein Jahr gültig. Danach können Nutzer zwischen der Premium-Variante zum vollen Preis oder der kostenlosen Version Spotify Free wählen. Das Film­streaming-Angebot von Amazon, Prime Instant Video, gibt es für 24 statt 49 Euro im Jahr. Streaming­dienste wie Watchever oder Netflix haben derzeit noch keine entsprechenden Studenten­angebote im Programm.

Rund­funk­beitrag

Für jede Wohnung in Deutsch­land muss ein Rund­funk­beitrag in Höhe von 17,50 Euro pro Monat gezahlt werden – unabhängig davon, ob über­haupt (und wenn ja: wie viele) Rund­funk­geräte vorhanden sind. In WGs können sich die Bewohner die Kosten also teilen. Aber auch wenn niemand einen Fernseher oder ein Radio besitzt, muss der Beitrag gezahlt werden. Als Student kann man sich von dem Beitrag befreien lassen – voraus­gesetzt man erhält Bafög. Als Bafög-Empfänger lädt man sich unter www.rundfunkbeitrag.de das entsprechende Antrags­formular herunter und schickt es unter­schrieben zusammen mit einer beglaubigten Kopie des Bafög-Bescheids an den Beitrags­service von ARD ZDF Deutsch­land­radio.

Software

Auch bei Software-Anbietern wie Microsoft oder Adobe bekommen Studenten Rabatt.

Microsoft bietet in Koope­ration mit einigen Universitäten und Fach­hoch­schulen den Student Advantage Benefit an: Hoch­schulen, die selbst Kunden von Microsoft sind, können ihren Studenten Office 365 mit den bekannten Anwendungen Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote kostenlos zur Verfügung stellen. Auf der Microsoft-Website lässt sich heraus­finden, ob das Office-Paket für die eigene Universität verfügbar ist. Anschließend kann man es dort herunter­laden. Gibt es den Student Advantage Benefit für die eigene Hoch­schule nicht, bietet Microsoft alternativ den güns­tigen Tarif Office 365 University an. Das 4-jährige Abo für ein Office-Paket mit allen Anwendungen kostet für Studenten 79 Euro, also weniger als 1,65 Euro im Monat. Zum Vergleich: Das Stan­dard-Angebot Office 365 Personal kostet 7 Euro im Monat.

Adobe bietet Software für Kreative. Mit dem Komplett-Abo der Creative Cloud erhalten Studenten u.a. die Programme Photo­shop und Illustrator für 19,34 Euro statt zum Normal­preis von 59,49 Euro. Das Abo hat eine Lauf­zeit von 12 Monaten.

Bei Cobra gibt es weitere Software zum güns­tigen Bildungs­tarif, vor allem in den Bereichen Grafikdesign und Bild­bearbeitung.

Notebooks

Große Anbieter wie Lenovo, HP, Dell, Asus und Apple haben auf ihren Webseiten einen eigenen Bildungs- bzw. Campusbereich mit exklusiven Angeboten für Studenten. Studenten können beim Notebookkauf bis zu 20 Prozent sparen.

Im Apple Store Bildung gibt es Rabatte auf MacBooks und iPads. Wie Microsoft koope­riert auch Apple mit Fach­hoch­schulen und Universitäten und bietet Studenten mit dem Programm Apple on Campus noch güns­tigere Preise als im Apple Store Bildung. Auf der Apple-Seite kann man nach­sehen, ob das Programm für die eigene Hoch­schule angeboten wird.

Auf Platt­formen wie Notebooksbilliger, Nofost und Campuspoint lassen sich Studenten-Angebote von verschiedenen Notebook­herstel­lern miteinander vergleichen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 7 Nutzer finden das hilfreich.

Themenseiten