Studenten müssen zum Wintersemester 2002/2003 nur einen leichten Anstieg ihrer Krankenversicherungskosten verkraften. Der Beitragssatz für die studentische Krankenkasse steigt bundeseinheitlich von monatlich 44,20 auf 45,67 Euro. Die Pflegeversicherung kostet statt 7,91 dann 7,92 Euro im Monat.

Studenten können bis zum 25. Geburtstag bei ihren Eltern beitragsfrei mitversichert sein, wenn diese gesetzlich versichert sind. Danach müssen sie sich mit dem Studententarif selbst versichern. Dieser endet, wenn sie 30 Jahre alt werden oder mehr als 14 Semester lang studieren. Ein Semester lang zahlen sie dann einen ermäßigten Beitrag, der ab dem Wintersemester auf 76,60 (bisher 75,82) Euro steigt. Nach Ablauf dieser Frist verlangen die Krankenkassen auch von Studenten einen individuellen Beitragssatz für freiwillig Versicherte.

Übersteigt das monatliche Einkommen eines freiwillig versicherten Studierenden 781,67 Euro nicht, errechnet sich sein Krankenkassenbeitrag auf Basis dieses Mindesteinkommens und des kassenindividuellen Beitragssatzes. Beläuft sich der Beitragssatz einer Krankenkasse auf 13,5 Prozent, zahlt der Student 105,53 Euro im Monat. Die Pflegeversicherung kostet ihn zurzeit 13,29 Euro im Monat.

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