Tipps

• Lassen Sie sich von den Werbetrommeln der Anbieter nicht verrückt machen: Wenn Sie bisher noch nicht gewechselt haben, haben Sie zwar kein Schnäppchen gemacht ­ dafür sind Ihnen aber auch nervenaufreibende Querelen erspart geblieben.

• Wechseln Sie nur mit Bedacht: Informieren Sie sich über günstige Angebote, die zu Ihnen passen.

• Das billigste Angebot gibt es nicht. Die Stromkosten hängen ab vom Stromverbrauch, den Sie aus Ihrer letzten Stromrechnung ermitteln können. Im Faxabruf finden Sie die Preise für typische Haushalte.

• Bevor Sie den Anbieter wechseln: Fragen Sie auch Ihren derzeitigen Stromversorger, ob er ein attraktives Angebot hat. Viele Versorger haben ihre Preise gesenkt.

• Unsere Leseraktion zeigt: Umweltschutz bei der Stromproduktion steht weit oben in der Wunschliste. In test 5/2000 haben wir Angebote für "grünen" Strom bewertet. Sie sind nicht unbedingt teurer als "normale" Angebote.

• Im Kleingedruckten von Stromverträgen lauern Fußangeln. Unsere Aufstellung in test 1/2000 zeigt Ihnen, worauf Sie achten müssen.

• Das Wichtigste: Lassen Sie sich einen festen Lieferbeginn zusichern, und unterschreiben Sie keinen Vertrag, der Sie zur Zahlung verpflichtet, bevor Strom geliefert wird.

• Manche Stromvermittler verlangen von Ihnen pauschale Vollmachten über Abschluss und Kündigung anderer Verträge, ohne dass Sie informiert werden müssen. Lassen Sie sich die Wahl Ihres Stromlieferanten nicht nehmen.

• Fragen Sie den Anbieter, ob er in Ihrer Region schon Kunden beliefert. Fragen Sie eine Verbraucherzentrale in Ihrer Nähe, ob sie dies bestätigen kann.

• Wenn der alte oder der neue Anbieter unrechtmäßig Geld von Ihrem Konto eingezogen hat: Wenden Sie sich an die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale. Per Einzugsermächtigung eingezogenes Geld können Sie innerhalb von sechs Wochen von Ihrer Bank zurückholen lassen.

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