Strom­verbrauch

So haben wir getestet

Inhalt

Die Beispiel­rechnungen orientieren sich an Vier­personen­haushalten.
Strom: 27 Cent/kWh.

Mit Sparbrause: 1 000 Duschen pro Jahr. Etwas verschwenderisch: jeweils 75 Liter. Mit Sparbrause, Thermostat­misch­ventil und abge­stelltem Wasser während des Einseifens: jeweils 25 Liter. Elektrische Wasser­erwärmung um 27 Grad (auf zirka 40 Grad).

Mit Gas statt Strom heizen: Zusätzliches Heizen eines Wohn­raumes mit 2-kW-Strom-Heizlüfter. Betrieb über 500 Stunden. Alter-nativ mit optimierter Gas-Zentralhei­zung (Gaspreis: 7 Cent/kWh).

Effiziente Heizungs­pumpe: Eine alte Heizungspumpe braucht im Jahr 600 kWh, eine moderne Hoch­effizienzpumpe 62 kWh (Quelle: test-Spezial Energie 2008).

Fernsehgeräte: Die Fernseher laufen täglich 4 Stunden und sind 20 Stunden im Standby (Quelle: test 8/2012 mit Bild­schirm­diagonalen von 102 bis 107 cm, zum Vergleich 11/1995 mit Diagonalen von 70 bis 72 cm).

Notebook statt PC: Notebook, PC und Monitor sind 3,8 Stunden am Tag im Einsatz, 8 Stunden im Standby und 12,2 Stunden ausgeschaltet (Quelle: test 7/2012 und 2/2011).

Fritzbox: Ersatz eines Geräte­parks bestehend aus einem Router aus test 5/2017, Dect-Telefon aus test 11/2012, DSL-Modem, Faxgerät aus test 11/2001 und Anruf­beant­worter im Dauer­einsatz.

Kühl-Gefrier-Kombi: Altgerät (Effizienz­klasse B aus test 11/2000) im Vergleich zu einem neuen Gerät (A+++ aus test 7/2012). Unter Berück­sichtigung von Strom fürs Abkühlen und Einfrieren. Kühlgeräte im Test

Licht: Mit Glüh­lampen: 1 015 kWh pro Jahr. Über­wiegend mit Spar­lampen: 250 kWh.

Wäschetrockner: Dreimal pro Woche trocknen, je zweimal schrank­trocken, einmal bügelfeucht. Trockner mit Wärmepumpe aus test 1/2012, zum Vergleich Geräte aus test 7/2000.

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Gelöschter Nutzer am 20.02.2013 um 20:15 Uhr
@Stiftung-Warentest

"Es ist kein Mumpitz und auch keine Glaubensfrage, sondern bewiesene Tatsache." Da widerspreche ich aber heftigst. Ökobilanzen gehen immerr so aus, wie es der Auftraggeber möchte. Denn die entscheidende Frage ist ja schon, welche Bewertungskriterien ich zur Ökobilanz hinzunehme. Nur den Stromverbrauch? Stromverbrauch plus Herstellungsaufwand? Stromverbrauch plus Herstellungsaufwand plus Lichtqualität plus Entsorgungskosten plus Gesundheitsgefahr durch Quecksilber plus plus plus? All dies verändert das Ergebnis der Ökobilanz drastisch. Und ganz nebenbei: Verbraucherschutz hat sich die StiWa auf die Fahnen geschrieben. Und zum Verbraucherschutz gehört, daß der Verbraucher geschützt wird vor Politikern, die ihm sagen wollen, was besser für ihn sei. Verbraucherschutz heißt eben in erster Linie der Schutz des Selbstbestimmungsrechts des Verbrauchers. Eigenartig nur, daß man diesbezüglich so gar nichts von der StiWa hört. Die StiWa ist nun mal ein Kind der Politik und somit NICHT unabhängig.

Profilbild Stiftung_Warentest am 20.02.2013 um 14:56 Uhr
Neugeräte-Kauf

@Jürgen_DD: Der Rohstoff- und Energieverbrauch für die Herstellung des Geräts wird umso wichtiger in der Ökobilanz, je weniger Energie das Gerät für den Betrieb benötigt und je mehr Elektronik drinsteckt. Hier können wir Ihnen völlig zustimmen. Die Nutzungsdauer für Laptops, Fernseher etc. sollte unter diesem Gesichtspunkt möglichst lang sein. Die beste Gelegenheit, sich für ein energieeffizientes Gerät zu entscheiden ist, wenn ohnehin eine Neuanschaffung fällig ist.

Profilbild Stiftung_Warentest am 20.02.2013 um 14:55 Uhr
Produktion & Entsorgung von Sparlampen

@atemlos: Energiesparlampen haben eine vergleichsweise geringe Bauteilmasse. Deshalb ergibt sich aus den von uns aufgestellten Ökobilanzen immer wieder, dass der Stromverbrauch im Betrieb etwa 90% der gesamten Umweltbelastung ausmacht, die eine Sparlampe über ihren gesamten Lebensweg verursacht. Bei einer Glühlampe verursacht der (ca. 5-fach höhere) Stromverbrauch sogar ca. 99% der Umweltbelastung: das Material spielt hier praktisch gar keine Rolle. Es ist kein Mumpitz und auch keine Glaubensfrage, sondern bewiesene Tatsache: Produktion, Betrieb und Entsorgung von Energiesparlampen und LED-Lampen ist in puncto Ökobilanz deutlich umweltschonender als der Gebrauch von Glühlampen. Weiter optimieren können Sie selbst, indem Sie sich für Lampen mit langer Nutzlebensdauer entscheiden und diese am Ende richtig entsorgen.

Stiftung_Warentest am 20.02.2013 um 14:51 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Jürgen_DD am 19.02.2013 um 17:43 Uhr
@halsbandschnaepper

Entweder verbraucht Ihr neuer Monitor extrem wenig oder Sie haben diesen sehr häufig in Betrieb:
Für 100 Euro bekomme ich bei 25ct/kWh ca. 400 kWh = 400000 Wh. Nehmen wir mal an, der neue Monitor braucht 100 W weniger (alt: 120W neu: 20W), dann spare ich 100 Euro nach 4000 Betriebsstunden. Für den von Ihnen gekauften Monitor zum Preis von 300 Euro sind das sogar 12000 Betriebsstunden. Damit sich die Neuanschaffung (nur aus Energieersparnisgründen) innerhalb der genannten 4 Jahre lohnt müsste der Monitor ca. 8h täglich (inkl. Wochenenden) in Betrieb sein. Das dürfte wohl auf die wenigsten Geräte zutreffen.
Dass ein 23"-Eizo-Gerät deutlich mehr Spaß beim Arbeiten und Spielen macht kann ich allerdings aus eigener Erfahrung bestätigen und würde somit trotzdem zum Kauf raten ;).
P.S.: wer Rechenfehler findet, darf mich gerne korrigieren ;)