Einige Firmen werben damit, zu viel bezahltes Stromgeld für Verbraucher zurückzufordern ­ und lassen sich diese Dienstleistung teuer bezahlen. Das Landgericht Berlin hat kürzlich Äußerungen der Allgemeinen Deutschen Energie-Wacht (ADEW) als irreführend untersagt. Die ADEW hatte behauptet, sie handele als "Verbraucherschutzverein" und "selbstlos", um für Betroffene vom Stromversorger Stromgeld zurückzufordern. In Wahrheit aber vermittelte sie Verbraucher an die Firma Tesla-Net, die ihrerseits einmalige Bearbeitungsgebühren sowie Beteiligungen an den eventuell erfolgenden Stromrückzahlungen von den Verbrauchern verlangte.

test warnt: Oft erwecken solche Unternehmen den Eindruck, fast jeder könne enorme Summen zurückfordern. Bisher gibt es aber nur wenige für Verbraucher günstige Urteile. Unterschreiben Sie keine Vollmachten, die andere ermächtigen, in Ihrem Namen vor Gericht zu klagen. Denn wenn sie verlieren, könnte das für Sie teuer werden. Unterschreiben Sie auch keinen Vertrag, der Sie zu Vorabzahlungen verpflichtet.

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