Strompreiserhöhung Meldung

Zum ersten Januar haben viele Stromversorger die Tarife erneut erhöht. Damit setzen sich die Preiserhöhungen der letzten Monate fort. Wie stark die Preise in einem Jahr gestiegen sind, zeigt die Tabelle am Beispiel einiger Anbieter: Zum Teil fordern sie nun 10 bis 20 Prozent mehr. Und das nicht nur bei neuen Verträgen, oft sind auch Bestandskunden betroffen (zum Beispiel bei der ÜWG). Die Preissenkungen von etwa 20 Prozent zu Beginn der Liberalisierung des Strommarktes werden damit mehr und mehr rückgängig gemacht.

Viele Unternehmen begründen die höheren Preise mit Steuern und Mehrkosten für die Förderung umweltfreundlicher Energien. Daran allein kann es aber nicht liegen, denn das betrifft alle Versorger, die Preiserhöhungen sind aber sehr unterschiedlich. Vielmehr haben einige bundesweite Unternehmen die Marktentwicklung offenbar falsch eingeschätzt und zu preiswert angeboten. So sind die Durchleitungsgebühren nicht so stark gesunken wie erwartet.

Tipp: Wenn Ihr Versorger den Preis anhebt, haben Sie in der Regel ein außerordentliches Kündigungsrecht. Vergleichen Sie Ihren Strompreis dann mit anderen Angeboten.

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