Tipps zum Stromsparen

Heimliche Stromfresser gibt es in jedem Haushalt. Wer sie auf Diät setzt, entlastet spürbar seine nächste Jahresabrechnung.

A-Klasse. Kühl- und Gefriergeräte sind besonders hungrig, weil sie immer am Netz sind. Vor einem Neukauf Verbrauchswerte vergleichen. In der Energieeffizienzklasse A gibt es mit A+ und A++ Unterschiede im Stromverbrauch. Ähnliches gilt für Waschmaschine und Geschirrspüler.

Kühlen. Kühlschrank und Gefriertruhe nicht direkt neben Heizung und Herd stellen. Auch direkte Sonneneinstrahlung erhöht den Stromverbrauch. Lüftungsgitter nicht abdecken, staubfrei halten. Lagertemperatur im Kühlschrank: +5 bis +7 Grad Celsius, im Gefriergerät –18 Grad. Superschaltung nur vor dem Einfrieren großer Mengen. Häufiges und langes Öffnen der Tür vermeiden, Lebensmittel nur gut abgekühlt einlagern. Regelmäßig abtauen.

Geschirr spülen. Eine 60 Zentimeter breite Maschine ist wirtschaftlicher als ein schmales 45er Modell. Erst voll beladen anstellen. Spar- und Kurzprogramme für leicht verschmutztes Geschirr nutzen, Speisereste abwischen statt abspülen.

Waschen. Weißes und Buntes, Unempfindliches von Wolle und Feinwäsche trennen. So können Sie stets das optimale Programm nutzen. In neuen Maschinen reicht oft das 40-Grad-Buntprogramm für saubere Handtücher und Bettwäsche aus.

Kochen. Fest schließende Deckel, passende Topfgröße zur Kochstelle und wasserarmes Garen sparen Strom, ebenso der Schnellkochtopf. Schalten Sie Kochstelle und Backofen schon vor dem Garende ab. Die Restwärme reicht aus.

Stand-by. Elektrogeräte völlig ausschalten, wenn sie nicht in Betrieb sind. Am besten Netzstecker ziehen oder Steckerleisten mit Schalter installieren.

Beleuchtung. Energiesparlampen sind wahre Sparwunder. Sie brauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und halten viel länger.

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