Strom­preise

Die wichtigsten Vertrags­bedingungen

Inhalt
  1. Überblick
  2. Die wichtigsten Vertrags­bedingungen
  3. Unser Rat
  4. Artikel als PDF (2 Seiten)
  • Lange Preis­garantie. Eine Garantie von mindestens zwölf Monaten schützt vor Preis­erhöhungen im ersten Jahr. Solange die Preis­garantie gilt, dürfen die Energiefirmen nur gestiegene staatliche Abgaben an den Kunden weiterreichen. Und das auch nur, wenn diese Kosten zu Vertrags­beginn noch nicht bekannt waren.
  • Kurze Kündigungs­frist. Eine kurze Kündigungs­frist von sechs Wochen schon zum Ende der ersten Lauf­zeit schützt vor Preis­erhöhungen. Denn Versorger müssen Preis­erhöhungen mindestens sechs Wochen vor Inkraft­treten bekannt­geben. Hat ein Kunde eine dreimonatige Kündigungs­frist und versäumt seinen ersten Ausstiegs­termin, kann ihn für das zweite Vertrags­jahr noch eine Preis­erhöhung treffen. Ihm stünde dann zwar ein kurzes Sonderkündigungs­recht zu. Verpasst er dies aber, weil die Preis­erhöhung in der Flut der E-Mails untergeht, kommt er unter Umständen nicht mehr aus dem Vertrag.
  • Kurze Anschluss­lauf­zeit. Die Anschluss­lauf­zeit nach der Erst­vertrags­lauf­zeit sollte möglichst kurz sein. So bleibt der Kunde flexibel und kommt immer schnell aus dem Vertrag, sollte er sich über die Abrechnung, die Höhe der Abschläge oder andere Dinge ärgern. Von Verträgen, die sich auto­matisch um zwölf Monate verlängern, wenn der Kunde nicht kündigt, raten wir ab.
  • Bonus nicht berück­sichtigen. Ein Bonus verschleiert die Kosten eines Tarifs und macht ihn vor allem im ersten Jahr günstig. Die monatlichen Abschlags­zahlungen sinken nicht durch einen Tarif, der oft nur wegen eines hohen Bonus günstig ist. Außerdem berück­sichtigen die Versorger den Bonus oft erst nach­träglich. Das Thema Bonus sorgt offensicht­lich gerne für Ärger: Uns liegen Fälle vor, in denen Kunden um die Verrechnung des Bonus streiten.
  • Monatliche Zahlung. Kunden, die keine Vorkasse leisten, sondern monatlich ihren Abschlag zahlen, sind gut vor einer Anbieterpleite geschützt. Zahlen sie ihren Jahres­strom­verbrauch dagegen komplett im Voraus, wird ihr Geld im Fall einer Pleite Teil der Insolvenzmasse.

Mehr zum Thema

  • Strom­preise Steigende Umlagen und Entgelte machen Strom teurer

    - Strom­kunden müssen sich im kommenden Jahr auf Mehr­kosten einstellen, obwohl die Preise an der Leipziger Strombörse leicht gesunken sind. Denn die Netz­entgelte und die...

  • Vergleichs­portale für Strom und Gas Auch bei steigenden Preisen den Durch­blick behalten

    - Nur Vergleichs­portale listen aktuelle Preise für Strom- und Gast­arife. Die Stiftung Warentest hat acht untersucht und zeigt, wie Sie mit ihnen güns­tige Tarife finden.

  • Auto­strom Tarife E-Auto günstig zu Hause laden – so klappts

    - Für E-Autos gibt es eigene Strom­tarife. 57 dieser Auto­strom-Tarife zeigt unser Vergleich. Interes­sant: Regionale Anbieter sind oft deutlich güns­tiger als über­regionale.

5 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild test_de-Schlussredakteur am 28.11.2014 um 14:58 Uhr
Schnelle Korrektur

Tippfehler korrigieren geht in der Regel schnell. Fundierte Antworten auf Sachfragen dauern manchmal etwas länger. Zu Ihrer Frage: Offenbar waren die Römer ihrer Zeit weit voraus. Die Stadtwerkte Trier bieten jedenfalls einen Tarif an, der "Römerstrom" heißt ;-)
(aci)

Asuvedo am 19.11.2014 um 11:14 Uhr
schnelle Korrektur

Donnerwetter, das ging aber flott. Eben erst moniert und schon korrigiert !
Man sieht, bei Warentest wird mitgelesen.
Bleibt nur noch die Frage offen:
Hatten die Römer vielleicht doch schon Strom? :-)

Asuvedo am 19.11.2014 um 11:01 Uhr
Da fehlt doch eine "0“ !?

Netter Schreibfehler in Ihrer Überschrift !
"Strom­preis seit dem Jahr 200 fast verdoppelt"
Es scheint fast so, als wenn die Römer schon elektrische Energie hatten. Aber damals waren anscheinend noch die Preise akzeptabel. Die Römer hatten zwar schon sehr moderne Wasserleitungen. Aber wie - um alles in der Welt - haben sie elektrische Energie erzeugt? Vielleicht kann "Warentest" da ´mal für Klärung sorgen. :-)

Durchlaucht am 19.11.2014 um 10:36 Uhr
BEV Tarife im Vergleich

Aktuelle Stichprobe bei Verivox
Strompreise bei 3500kWh/a in Köln
in Euro
697,- BEV als Paket
_49,- Vorteil Paket
746,- BEV mit Bonus
143,- Vorteil Bonus
889,- BEV mit Filter
=
192,- Vorteil maximal
bei einem einzigen Anbieter.
Hier wird die Kalkulation klar.

Durchlaucht am 19.11.2014 um 10:13 Uhr
Richtig sparen nur mit Bonus

Aktuelle Stichprobe bei Verivox
Strompreise bei 3500kWh/a in Köln
in Euro
690,- Extra (Paket)
768,- Maingau
aber mit Filter "Stiftung Warentest":
889,- BEV (vermutl. E.on)
893,- Stadtwerke Fellbach
Damit verschenkt man einen Vorteil von
199,- Euro durch den fehlenden Bonus.
Die Grundversorgung kostet 1.038 Euro.