Strompreise Meldung

Die meisten Stromversorger haben in den ersten Monaten des Jahres die Preise erhöht, zum Teil um mehr als zehn Prozent. Als Grund führen sie oft die Fördergesetze für erneuerbare Energie und Kraft-Wärme-Kopplung an.

Dem widerspricht der Bundesverband für erneuerbare Energie: Ein Gutachten belegt, dass die beiden Gesetze nur für Mehrkosten von 0,19 Cent je Kilowattstunde sorgen. Plus Ökosteuererhöhung ergeben sich 0,45 Cent - die Preise stiegen aber zum Teil um fast 2 Cent pro Kilowattstunde. Näher liegend ist da: Die Netzbetreiber verlangen zu viel dafür, dass Strom durch ihre Leitungen fließen darf. Das Bundeskartellamt ermittelt deshalb gegen mehrere Netzbetreiber.

Tipps: Nehmen Sie hohe Strompreise nicht einfach hin. Verlangen Sie eine transparente Begründung, und schauen Sie sich nach einem billigeren Anbieter um. Auch Ökostromanbieter sind durchaus konkurrenzfähig, wie unsere Tabelle zeigt. Zum Vergleich mit örtlichen Versorgern: Bei der Bewag in Berlin müsste die Familie mindestens 679 Euro im Jahr zahlen.

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