Energie sparen

Strom­preis Special

Wäschetrockner der neuen Generation arbeiten mit einer Wärmepumpe. Ist es sinn­voll, einen alten Trockner ohne Pumpe durch einen neuen mit Pumpe zu ersetzen?

Rein finanziell lohnt sich der Tausch „Alt gegen Neu“ häufig nicht. Zwar verbrauchen Trockner mit Wärmepumpe nicht einmal halb so viel Energie wie solche mit alter Technik. Wer dreimal pro Woche Wäsche trocknet, spart 60 bis 70 Euro pro Jahr. So ein neuer Trockner kostet aber schnell zwischen 500 und über 1 000 Euro.

Können Sie die größten Strom­fresser nennen? Ich glaube, es ist der Durchlauf­er­hitzer. Stimmen Sie mir zu?

Ja, eindeutig sind Durchlauf­er­hitzer oder Warm­wasser­speicher die größten Strom­fresser. Gleich danach folgt schon das Heizen mit Strom. Auch die Nutzung der alten Glüh­lampen geht sehr ins Geld.

Bei den großen Haus­halts­geräten hängt der Verbrauch stark von der Nutzung ab. Wer oft bei 60 Grad Wäsche wäscht, hat höhere Strom­kosten als jemand, der das Eco-Programm nutzt oder bei 30 Grad wäscht.

Generell gilt: Immer, wenn Strom genutzt wird, um Wärme zu erzeugen, haut dies finanziell richtig rein.

Ist es sinn­voll, das Koch­feld eines Küchenherdes durch ein Induktions­koch­feld zu ersetzen?

Induktions­koch­felder sind relativ teuer und die Strom­ersparnis gleicht die hohen Anschaffungs­kosten oft nicht aus. Ein durch­schnitt­licher Haushalt, in dem täglich einmal gekocht wird, verbraucht mit der Induktions­technik etwa 8 Kilowatt­stunden. Konventionelle Koch­felder mit Strahlungs­behei­zung benötigen knapp 10 Kilowatt­stunden. In Euro umge­rechnet beträgt der Unterschied weniger als 10 Euro im Jahr.

Aber auch hier kommt es auf die Nutzung an: Kocht eine Groß­familie täglich ein üppiges Menü, kann sie mehr Geld sparen.

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