Strom­preis Meldung

Die Umlage für die Förderung von Ökostrom­anlagen (EEG-Umlage) wird im kommenden Jahr erst­mals seit ihrer Einführung im Jahr 2000 sinken. Die EEG-Umlage wird auf den Strom­preis aufgeschlagen und fällt pro Kilowatt­stunde an. Im kommenden Jahr wird sie laut den Übertragungsnetzbetreibern von derzeit 6,24 Cent auf 6,17 Cent fallen.

EEG-Konto im Plus

Mit der EEG-Umlage wird der Ausbau der erneuer­baren Energien gefördert, wie etwa Wind­kraft­anlagen, Photovoltaik oder Biomasseanlagen. Strom­kunden zahlen bisher pro Kilowatt 6,24 Cent, dieser Betrag wird von dem Stromanbieter auf ein Sonder­konto über­wiesen. Das Konto steht derzeit mit rund 1,4 Milliarden Euro im Plus, weil im vergangenen Jahr die Umlage bewusst zu hoch angesetzt worden war.

Ersparnis liegt bei wenigen Euro

Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahres­verbrauch von 5 500 Kilowatt­stunden zahlt ab dem kommenden Jahr aufgrund der sinkenden EEG-Umlage 3,85 Euro weniger (ohne Berück­sichtigung der Mehr­wert­steuer). Mehrere Hundert Euro dagegen könnte dieser Haushalt sparen, wenn er den Stromanbieter wechseln würde. Dies geht einfach und schnell. Wie hoch die Ersparnis ist, hängt vom Verbrauch ab und vom jeweiligen Strom­tarif des Kunden. Wer noch nie gewechselt hat, kann normaler­weise am meisten sparen.

Tipp: Wie Sie einen neuen, güns­tigeren Stromanbieter finden, zeigt das kostenlose Special Strom- und Gas: Anbieterwechsel. Und wie der Wechsel idealer­weise ablaufen sollte, lesen Sie unter Gewusst wie: Stromanbieter wechseln. Wenn Sie sowieso Ihren Stromanbieter wechseln, können Sie auch gleich die Kosten für Ihren Gasanbieter mit auf den Prüf­stein stellen. Wer mit Gas heizt, spart durch einen Wechsel sogar noch mehr als beim Strom. Tipps zum Wechsel und Hinweise auf güns­tige Anbieter liefert Ihnen der aktuelle Test Gaspreise: Mit einem Wechsel bis zu 847 Euro im Jahr sparen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 6 Nutzer finden das hilfreich.