Tipps

So messen Sie den Verbrauch

  • Strompreis speichern. Speichern Sie Ihren Strompreis im Messgerät. Das Gerät zeigt dann nicht nur den Verbrauch, sondern auch die Kosten an. Ihren Strompreis finden Sie auf Ihrer letzten Rechnung. Üblich sind derzeit etwa 20 Cent pro Kilowattstunde.
  • Kurz warten. Schalten Sie das Elektrogerät bereits einige Minuten vor der Messung ein. Viele Elektrogeräte haben eine Warmlaufphase, sie benötigen kurz nach dem Anschalten mehr Strom. Die Wartzeit macht Ihre Messwerte verlässlicher.
  • Lange messen. Bei vielen Elektrogeräten hängt der Verbrauch von der Nutzung ab. Beim Computer etwa, beim Fernseher oder DVD-Rekorder. Auch der Kühlschrank verbraucht tagsüber, wenn er geöffnet wird mehr Strom als in der Nacht. Messen Sie diese Geräte über einen längeren Zeitraum. Etwa eine Woche. Das gibt verlässliche Durchschnittswerte.
  • Zyklus messen. Auch bei Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler bringt eine einzelne Messung nicht viel. Messen Sie hier einen Zyklus über ein oder zwei Wochen. Das bringt verlässliche Werte für Ihren Verbrauch.
  • Zähler prüfen. Strommessgeräte sind nicht dazu geeignet, den Stromzähler zu prüfen. Die Messgeräte erfassen nur den Verbrauch von Elektrogeräten mit Stecker. Fest installierte Geräte wie Herd und Beleuchtung bleiben außen vor. Wenn Sie die Messgenauigkeit Ihres Stromzählers prüfen wollen, brauchen Sie ein geeichtes Messgerät das alle angeschlossenen Geräte erfasst.

Kostenlos

  • Gerät leihen. Leihen Sie sich ein Messgerät, wenn Sie Ihren Stromverbrauch nur einmal prüfen wollen. Verbraucherzentralen, Baumärkte und Stromversorger bieten oft kostenlose Leihgeräte gegen Kaution. In der Regel für eine Woche. Verleihstellen vor Ort finden Sie bei der Aktion No-Energy.

So sparen Sie Strom

  • Austauschen. Tauschen Sie alte Stromfresser gegen moderne Elektrogeräte aus. Das lohnt sich vor allem bei Dauerläufern. Moderne Kühlschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner verbrauchen viel weniger Strom als die Geräte von gestern und vorgestern.
  • Standby. Der Bereitschaftsmodus kostet Geld. Schalten Sie elektrische Geräte ganz ab, so lange Sie die Geräte nicht brauchen.
  • Licht aus. Achten Sie auf Anzeigen und Lämpchen. Alles was leuchtet, verbraucht Strom. Bei Geräten ohne Netzschalter hilft eine Steckerleiste mit Schalter - damit trennen Sie die Geräte vom Netz.
  • Kalt stellen. Achten Sie auf Wärme. Alles was warm wird, verbraucht Strom. Trafos von Halogenlampen etwa oder versteckte Netzteile. Fühlt sich die Rückseite eines Geräts noch lange nach dem Ausschalten warm an? Dann verbraucht es Strom. Ziehen Sie den Netzstecker oder schalten Sie die Trafos per Steckerleiste ab.
  • Ruhe bewahren. Achten Sie auf Geräusche. Alles was summt, brummt oder piept, verbraucht Strom. Schalten Sie ab. Das schont Umwelt und Nerven.
  • Ausnahmen. Programmierte Geräte brauchen auch in Bereitschaft noch Strom. DVD-Rekorder etwa oder Videorekorder. Ohne Strom funktioniert die zeitgesteuerte Aufnahme nicht. Trennen Sie programmierte Geräte deshalb nicht vom Netz.
  • Clever kaufen. Kaufen Sie elektrische Geräte, die wenig Strom verbrauchen. Nicht nur im Betrieb, sondern auch im Standby. Beachten Sie die Verbrauchswerte auf dem EU-Energielabel und in der Gebrauchsanleitung.
  • Netzschalter. Bevorzugen Sie Geräte mit Netzschalter. Ein echter Netzschalter trennt das Gerät ganz vom Stromnetz.

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