Glossar

Blindleistung: Spulen und Kondensatoren in Netzteilen oder Motoren benötigen Energie, um magnetische oder elektrische Felder aufzubauen. Diese Energie wird nicht verbraucht, sondern geht ins Stromnetz zurück. Sie wird nicht vom Stromzähler erfasst und kostet daher nichts.

Kilowattstunde: Eine Kilowattstunde (kWh) ist die Menge an Energie, die ein Gerät mit einer Leistungsaufnahme von einem Kilowatt (1 000 Watt) in einer Stunde verbraucht.

Scheinleistung: Wirkleistung und Blindleistung zusammen werden als Scheinleistung bezeichnet, die Einheit ist Voltampere (VA). Kann ein Messgerät die Blindleistung nicht von der Wirkleistung unterscheiden, weist es fälschlicherweise die höhere Scheinleistung als Wirkleistung aus.

Spannung: Im Stromnetz herrscht eine Wechselspannung von etwa 230 Volt (V). Der Strom wechselt die Polarität von Plus nach Minus mit einer Frequenz von 50 Hertz (Hz), also 50 Schwingungen pro Sekunde.

Überlast: Die meisten Messgeräte im Test erlauben eine Stromstärke von maximal 16 Ampere. Bei einer Netzspannung von 230 Volt darf die Leistungsaufnahme eines angeschlossenen Geräts nicht mehr als 3 680 Watt betragen, sonst kann es das Messgerät beschädigen. Einige Geräte haben eine Überlastanzeige.

Wirkfaktor: Einige Messgeräte weisen den Wirkfaktor Cosinus Phi aus. Er stellt das Verhältnis von Wirkleistung zu Scheinleistung dar. Besitzt das zu messende Gerät keine Spulen oder Kondensatoren, ist die Scheinleistung gleich der Wirkleistung und Cosinus Phi ist gleich 1.

Wirkleistung: Die Leistung, die ein Gerät wirklich aufnimmt. Die Einheit ist Watt (W). Wird ein Gerät mit einer Spannung von 230 V betrieben und fließt Strom von 1 Ampere (A), beträgt die Leistung 230 W.

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