Tipps

Tarif eingeben: In allen Messgeräten muss ein Stromtarif eingestellt werden, um die Stromkosten auszurechnen. Ihren persönlichen Stromtarif finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung. Üblich sind derzeit etwa 20 Cent pro Kilowattstunde. Voreingestellt ist oft ein anderer Wert.

Kurz messen: Warten Sie einige Mi­nuten mit der Messung. Viele Elektrogeräte haben eine Warmlaufphase, sie benötigen kurz nach dem Anschalten mehr Strom. Dynamische Geräte verbrauchen je nach Betriebsmodus unterschiedlich viel Strom. Bei Lastsprüngen vergehen einige Sekunden, bis der Endwert erreicht ist, etwa wenn der Computer vom Energiesparmodus in den Betriebszustand wechselt.

Lange messen: Um eine möglichst genaue Kostenprognose zu erstellen, sollten Sie Geräte, deren Verbrauch stark vom Nutzerverhalten abhängt (z. B. Computer, DVD-Rekorder) und „Dauerläufer“ wie den Kühlschrank, der tagsüber und am Wochenende mehr verbraucht als nachts, am besten eine Woche messen. Manche Messgeräte können automatisch Tag- und Nachtstromtarife berücksichtigen. Um den Verbrauch von Waschmaschine, Geschirrspüler oder Trockner zu erfassen, sollte ein ganzer Zyklus gemessen werden.

Geräte leihen: Verbraucherzentralen, Energieberater, Baumärkte und Stromversorger verleihen Strommessgeräte oft kostenlos gegen Kaution, in der Regel für eine Woche. Eine Verleihstelle vor Ort finden Sie über folgende Adresse: www.no-e.de/html/ausleihen.php

Stromzähler: Stromkostenmessgeräte erfassen nur den Verbrauch von Geräten mit Netzstecker, Stromzähler in der Wohnung den Gesamtverbrauch inklusive festinstallierter Geräte wie Herd und Beleuchtung. Die Messgenauigkeit des Stromzählers können Sie mit den getesteten Messgeräten nicht nachprüfen, dafür werden geeichte Geräte benötigt.

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