Strommarkt Meldung

Viele Stromanbieter haben die Preise erhöht. Sie sind damit den großen Stromversorgern gefolgt, die bereits im September die Preissteigerung eingeläutet haben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Stiftung Warentest unter rund 40 bundesweiten Stromanbietern.

In der Oktoberausgabe von test stand der ÜWG-Familientarif mit 967 Mark im Jahr (für einen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden) noch auf Platz eins der Rangliste für Familien. Jetzt kostet er bei gleichem Verbrauch fast 50 Mark mehr. Der EVO-Plus-Tarif der Energieversorgung Offenbach ­ im Oktober auf Platz zwei ­ ist für eine Familie nun sogar fast 70 Mark teurer.

Die Tabelle zeigt, dass man beim Wechsel noch immer sparen kann ­ in Berlin zum Beispiel 200 Mark. Sie zeigt aber auch, dass es bei den ganz billigen Angeboten oft keine Garantie zur Art der Stromproduktion gibt. Aus Umweltsicht empfehlenswerter sind regenerative Energien wie Wind- und Wasserkraft oder Solarenergie. Auch dafür gibt es noch immer gute bundesweite Angebote ­ zum Beispiel von LichtBlick.

test-Kommentar: Die Preiserhöhungen zeigen, dass der Wettbewerb stagniert. Eine Regulierungsbehörde wird von den Verbraucherverbänden schon lange gefordert, nun auch von den neuen Stromanbietern. Die Politik muss endlich reagieren.

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