Wechseln lassen – ein Service für Bequeme

Kunden können den Anbieter­wechsel und die Verwaltung ihres Strom­tarifs einem Wechsel­dienst über­lassen. So sparen Sie ohne Aufwand jedes Jahr Geld.

Ohne Aufwand von güns­tigen Preisen profitieren

Welche Arbeiten nimmt mir ein Wechsel­dienst ab?

Er schlägt Ihnen gute und güns­tige Tarife vor und kümmert sich jähr­lich recht­zeitig vor Ablauf der Kündigungs­frist um den Wechsel des Strom­anbieters. Sie profitieren ohne viel Aufwand von Boni und güns­tigen Neukunden­preisen.

Was unterscheiden Wechsel­dienste vom „Erinnerungs-Service“, den einige Tarif­vergleichs­portale bieten?

Wechsel­dienste kümmern sich nicht nur einmalig, sondern über Jahre, wenn Sie dies wünschen. Zudem schlagen sie nur seriöse Anbieter vor, wie ein Test von Wechsel­diensten durch unsere Schwesterzeit­schrift Finanztest im April 2019 zeigte (siehe Test Stromanbieter wechseln). Vier Dienste waren „sehr empfehlens­wert“: Esave.de, Switchup.de, Wechselpilot.com und Wechselstrom-ac.de. Keiner hatte im Unter­suchungs­zeitraum von mehr als einem Jahr die damals schon auffällige Energiefirma Bayrische Energiewerke BEV empfohlen. In Tarif­vergleichs­portalen stand BEV dagegen für die Wohn­orte unserer Tester fast immer auf Platz eins der Ergeb­nisliste. Ende Januar 2019 meldete BEV Insolvenz an.

Wechsel wird meist online abge­wickelt

Wie beauftrage ich einen Wechsel­dienst?

Zuerst gehen Sie auf die Internetseite des Wechsel­dienstes. Dort finden Sie entweder einen Online­rechner, der Ihnen einige Tarif­vorschläge unterbreitet, oder Sie fordern diese per E-Mail an. Manche Dienste kommentieren die Vorschläge etwa als „Preis-Sieger“ oder „Preis-Leistungs-Tipp“. Sie wählen einen Tarif aus und beauftragen den Dienst mit dem Vertrags­wechsel – meistens läuft alles online.

Muss ich dem Wechsel zum neuen Anbieter zustimmen?

Bei einigen Diensten läuft der Wechsel ab dem zweiten Jahr auto­matisch, bei anderen müssen Sie aktiv zustimmen. Einen auto­matischen Wechsel bieten zum Beispiel Wechselpilot.de, Esave.de oder Wechsel­strom-ac.de. Die Dienste empfehlen Ihnen zuerst einen oder mehrere Tarife. Wenn Sie nicht inner­halb von 14 Tagen wider­sprechen, führt der Dienst den Wechsel durch. Bei anderen Diensten wie etwa Switchup.de können Sie wählen, wie der Wechsel künftig ausgelöst werden soll.

Wechsel­dienste arbeiten auf Provisions­basis

Was kostet mich der Wechsel?

Manche Wechsel­dienste wie zum Beispiel Switchup.de erhalten vom neuen Energieanbieter eine Provision und sind für den Kunden kostenlos. Andere Dienste berechnen Kunden zwischen 20 und 30 Prozent ihrer erzielten Ersparnis, darunter etwa Wechselpilot.com oder Esave.de.

Wie errechnet sich meine Ersparnis?

Für die Berechnung Ihrer Ersparnis müssen Sie den Preis heran­ziehen, den Sie im nächsten Vertrags­jahr zahlen würden, wenn Sie den Tarif oder Anbieter nicht wechseln. Das entspricht der Summe Ihrer monatlichen Abschläge, die Sie in den nächsten zwölf Monaten Ihrem bisherigen Versorger zahlen würden. Davon ziehen Sie die gesamten Jahres­kosten beim neuen Versorger ab – inklusive aller Boni. Die Ersparnis kommt vor allem durch hohe Boni des neuen Tarifs zustande, Grund­preis und Kilowatt­stunden­preis ändern sich oft nur wenig. Da die Boni allerdings erst einige Monate bis ein Jahr nach Liefer­beginn ausgezahlt werden, sinkt Ihr monatlicher Abschlag durch den Wechsel ebenfalls oft nur wenig.

Habe ich wirk­lich gar keine Arbeit mehr?

Doch. Sie sollten regel­mäßig in Ihr E-Mail-Post­fach schauen, weil der Wechsel­dienst Ihnen die neuen Tarif­vorschläge schon sehr früh schickt. Außerdem müssen Sie gegebenenfalls die Provision an den Wechsel­dienst über­weisen und ihm Briefe, die Ihnen Ihr Versorger per Post schickt, über­mitteln.

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