Der Strom geht an die Börse. Wo Makler bislang mit Aktien und Optionsscheinen jonglierten, wird vom Sommer an auch Strom gehandelt werden. Produzenten, Besitzer von Leitungsnetzen, aber auch Makler und Banken sollen an der "Europäischen Energiebörse", die im Sommer in Frankfurt eingerichtet wird, Strompakete er- und versteigern können. Im Herbst soll das Geschäft mit Optionen auf Strom beginnen. Dass wie an den Aktienbörsen auch Private über Makler ihre Aufträge abgeben können, gilt als eher unwahrscheinlich ­ dazu sind die handelbaren Strommengen einfach zu groß.

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