Stromanbieter Meldung

Wenn der Strom wieder teurer wird, kann ein Anbieterwechsel helfen. Das ist kinderleicht. Auch Ökostromer bieten günstige Tarife.

Vergleich. Der Strompreis teilt sich in einen festen Grundpreis und einen variablen Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Faustregel: Je niedriger der Grundpreis, desto besser ist der Tarif für Single-Haushalte. Einen Tarifüberblick finden Sie in der Meldung Strompreise steigen - Jetzt wechseln.

Vertrag. Achten Sie auf Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist: Je kürzer, desto besser, denn man bleibt als Kunde flexibel. Bei Preiserhöhungen sollte ein Sonderkündigungsrecht bestehen. Angebote, bei denen man im Voraus eine bestimmte Anzahl von Kilowattstunden als „Strompaket“ kauft, sind nicht zu empfehlen: Verbraucht man mehr, wird es teuer, bei niedrigerem Verbrauch verfällt der Rest. Und geht der Anbieter pleite, ist das Geld weg.

Ökostrom. „Grüner Strom“ ist mitunter günstiger als Normalstrom. Reine Ökostromanbieter verkaufen nur Strom aus erneuerbarer Energie oder Kraft-Wärme-Kopplung. Normalstromer bieten auch Ökostromtarife an, verkaufen aber gleichzeitig Kohle- oder Atomstrom. Langfristig ändert sich der Strommix nur, wenn in neue Ökostromanlagen investiert wird: www.atomausstieg-selber-machen.de.

Wechsel. Vertragsunterlagen vom neuen Anbieter anfordern, unterschreiben, zurückschicken. Alle Formalitäten wie die Kündigung beim bisherigen Anbieter übernimmt der neue Versorger – kostenlos. In der Regel ist der Vertrag nach sechs bis acht Wochen umgestellt. Einzige Änderung: Die Rechnung kommt künftig vom neuen Anbieter. Aus der Steckdose fließt weiterhin der gleiche Strom. Auch der Stromzähler wird nicht getauscht. Und sollte beim Wechsel doch mal etwas schiefgehen, übernimmt der lokale Netzbetreiber die Notversorgung. Niemand muss Angst haben, im Dunkeln zu sitzen.

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