Strom und Gas Meldung

Strom und Gas sind teuer. Seit Jahren schon. Selbst Energie-Discounter sind nicht wirklich billig. Den Kunden bleibt ein einziges Pfund: die Wechselprämie. Damit werben Anbieter um neue Kunden. Wer sparen will, wechselt und kassiert die Prämie. test.de sagt, wie es funktioniert.

Wer nicht wechselt, zahlt drauf

Heute hier und morgen dort: Für Sparfüchse ist der regelmäßige Anbieterwechsel längst Pflicht. Bei Strom und Gas. Bis zu 120 Euro zahlen die Unternehmen für einen neuen Vertrag. Wer schlau ist, wechselt regelmäßig und holt sich das Geld. „Ich bleibe immer für ein Jahr und kassiere die Wechselprämie“, sagt Sparfuchs24 im Chat. „Dann schaue ich nach einem günstigen Angebot und wechsle erneut. Nach einem Jahr gibt es vom neuen Anbieter wieder eine Wechselprämie“. Vielen Menschen ist das zu viel Stress. Wenigstens einen günstigen Tarif sollte sich aber jeder Kunde gönnen: Wer nicht wechselt, zahlt meist drauf.

Energiediscounter billiger

Gas und Strom sind teuer. Es gibt viele Anbieter, aber wenig Konkurrenz. Vier große Konzerne dominieren das Geschäft: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Sie diktieren die Preise. Energiediscounter wie Eprimo, Entega oder Nuon bieten Gas und Strom etwas billiger an. Dazu kommen Ökostromanbieter, Stadtwerke und viele kleine und große Zwischenhändler. Groß sind die Unterschiede aber nicht. Wer sparen will, muss zunächst die Angebote vergleichen: Kein Anbieter ist immer und überall günstig. Es gilt, den passenden Tarif zu finden.

Der passende Tarif

Beim Strom zählen Grundpreis und der Preis für den Strom. Singles und Paare, die nicht viel Strom verbrauchen, wählen einen Tarif mit niedrigem Grundpreis pro Monat. Für Familien und Großverbraucher zählt dagegen der Preis für den Strom. Der wird in Cent pro Kilowattstunde berechnet. Je niedriger der Strompreis desto besser. Beide Preise: Grundpreis und Strompreis variieren von Region zu Region. Den billigsten Anbieter finden Kunden im Internet. Mit einem Stromtarifrechner.

Tarifrechner auch für Gas

Stromtarifrechner liefern heute auch Daten für Gas. Auch beim Gas gibt es einen Grundpreis und einen Gaspreis. Wieder gilt: Singles und Paare, die das Gas nur zum Kochen brauchen und nicht viel verbrauchen, wählen einen Tarif mit niedrigem Grundpreis pro Monat. Wer mit Gas heizt und viel verbraucht, schaut dagegen auf den Preis für das Gas. Der wird wieder in Cent pro Kilowattstunde berechnet. Beide Preise: Grundpreis und Gaspreis variieren von Region zu Region. Den billigsten Anbieter finden Kunden im Internet. Mit einem Gastarifrechner.
(Die Stromtarifrechner im Test bieten auch Gastarife an)

Bonus bringt den Gewinn

Attraktiv wird der Wechsel bei Gas und Strom vor allem durch die Wechselprämie. Die Anbieter zahlen neuen Kunden bis zu 120 Euro. Die Prämie gibt es in der Regel nach einem Jahr. Sparfüchse warten diese Zeit ab und wechseln dann erneut. So können sie die allgemein hohen Energiepreise etwas drücken.

Werbeprämie bringt neues Extra

Viele Kunden scheuen den Wechsel. Aus Angst, aus Trägheit oder weil Informationen fehlen. Die Anbieter setzen deshalb auch auf Familienbande. Wer Freunde und Angehörige als neue Kunden gewinnt, bekommt bei vielen Anbietern eine Werbeprämie. Nutzen Sie diese Extra-Prämien. Werben Sie Freunde und Familienangehörige aber nur, wenn Sie persönlich zufrieden sind. Überreden sie niemanden: Das bringt im Zweifelsfall böses Blut.

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