Strom­tarif­rechner: Rechnen Sie selbst

Den billigsten Tarif für alle gibt es nicht. Wie viel Sie sparen können, hängt von Ihrem Verbrauch ab. Als Faustformel gilt: Für Singles sind nied­rige Fest­kosten günstig, bei Viel­verbrauchern schlagen sich vor allem die Kosten pro Kilowatt­stunde Strom in der jähr­lichen Rechnung nieder. Mit dem Tarif­rechner der Stiftung Warentest können Sie Ihre Strom­kosten selber berechnen.

Preis­vergleich

Test.de bietet einen kleinen Exel-Rechner zum Download (27 KB) mit dem Sie unterschiedliche Tarif­angebote vergleichen können. Ein Blick auf die letzte Strom­rechnung genügt – und Sie kennen Ihren Jahres­verbrauch. Dort sind auch Grund­gebühr und Arbeits­preis Ihres Versorgers aufgeführt. Fragen Sie sicher­heits­halber jedoch auch die aktuellen Tarife Ihres Versorgers ab. Mehr Angaben brauchen Sie nicht, um Ihre jetzigen Konditionen mit denen der neuen Anbieter zu vergleichen. Faustformel für den Strom­verbrauch: Single-Haushalte verbrauchen rund 1500, ein Vier-Personen-Haushalt etwa 4000 Kilowatt­stunden pro Jahr.

Strom­tarif­rechner im Internet

Etwa 900 Energieversorger, Dutzende von Tarifen und Preise, die sich nahezu im Tages­rhythmus ändern. Es grenzt an Illusion, da einen Über­blick zu behalten, geschweige denn einen güns­tigen Strom­tarif zu entdecken. Für Erleichterung im Dschungel der Strom­tarife sorgen bestimmte Internetportale. Einfach Post­leitzahl und Jahres­strom­verbrauch eingeben und in Sekunden listen die Portale die güns­tigsten Strom­tarife auf. Die Angebote lassen sich auch mit speziellen Filtern wie „nur Ökostrom“ oder „keine Vorkasse“ spezifizieren. Elf Anbieter hat die Stiftung Warentest im Test Stromtarifrechner 9/2008 untersucht. Nur ein Strom­tarif­rechner glänzte mit der Note „sehr gut“, vier Rechner fielen glatt durch.

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