Strom Meldung

In den Filialen der Deutschen Post soll es neben Briefmarken, Schreibwaren, Büchern und Telefonen bald auch Strom zu kaufen geben. Das Unternehmen macht derzeit einen Pilotversuch in zehn Kölner Postfilialen. Strompartner für den Modellversuch ist die Berliner Best Energy, die zurzeit etwa 70.000 Privathaushalte und kleine Betriebe in Deutschland mit Strom beliefert.

Bei erfolgreichem Verlauf des Pilotprojekts will das Unternehmen bereits ab Herbst dieses Jahres die Vermittlung von Stromlieferverträgen über ihre rund 5.000 Postfilialen in Deutschland abwickeln. Dazu hat sie die Bundesrepublik in elf Vertriebsregionen aufgeteilt, die per Ausschreibung an unterschiedliche Anbieter vergeben werden sollen.

Zusammenarbeiten will die Post vorzugsweise mit regionalen Stromanbietern mit gutem Angebot. Insbesondere kleinere Anbieter bekämen so die Chance, ein weit gespanntes, meist in belebten Stadtgebieten gelegenes Filialnetz zu nutzen und damit nicht mehr durch etablierte Großanbieter vertrieben zu werden. Die Post verdient an dem Abschluss der Stromverträge am Schalter eine Maklergebühr.

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