In dem peinlichen Streit um angeblich verlorene Post hat der Bezahlsender Premiere klein beigegeben. Nach der Kündigung ihres Abovertrags hatten Kunden – wie verlangt – die Premiere-Smartcard zurückgeschickt. Der Sender behauptete jedoch auffällig oft, die Karte sei nicht eingetroffen und forderte deshalb 35 Euro Schadenersatz. Durch Zusatzkosten und Mahnungen von InFoScore-Inkasso schnellte die Summe oft auf 75 Euro hoch. Die Verbraucherzentrale Hamburg startete daraufhin eine Sammelklage. Doch kurz vor dem Prozesstermin erstattete Premiere alle von den beteiligten Kunden gezahlten Gelder zurück. Nach diesem Erfolg bietet die Verbraucherzentrale nun an, auch für andere Betroffene das Geld zurückzuholen:

VZ HH
Kirchenallee 22
20099 Hamburg
www.vzhh.de

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