Video­streaming-Dienste wie Netflix und Amazon Prime Video spielen längst nicht mehr nur die Hits der Film­studios. Sie produzieren inzwischen selbst Filme und Serien, investieren Milliarden in solche „Originals“ und räumen damit Oscars, Emmys und Golden Globes ab. Können Konkurrenten wie das neue Apple TV+, Sky oder Maxdome noch mithalten? Die Stiftung Warentest hat elf Video­streaming-Angebote getestet.

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TestVideo­streaming im Test09.01.2020
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Streaming­dienste – Exklusivität entscheidet

Mit Studio-Block­bustern über Harry Potter oder Wonder Woman können sich Video­streaming-Dienste heute kaum noch von der Konkurrenz absetzen. Solche Filme sind meist bei vielen Video-on-Demand-Platt­formen zu finden. Immer entscheidender werden Exklusiv­inhalte – Filme und Serien, die nur ein einziger Dienst zeigt. Mit Eigen­produktionen – den „Originals“ – schaffen vor allem Netflix und Amazon, aber auch das neue Apple TV+ solche Allein­stellungs­merkmale. Dass es sich bei den Originals oft um Serien („Black Mirror“, „Stranger Things“, „The Marvelous Mrs. Maisel“, „Game of Thrones“, „The Morning Show“) handelt, mag auch einen ökonomischen Hintergrund haben: Mit Serien können die Portale Kunden lang­fristig binden. Kein Wunder also, dass es in den letzten Jahren einen wahren Serien-Boom gab.

Das bietet der Video­streaming-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 11 Video­streaming-Dienste – darunter Netflix, Amazon Prime Video, Apple TV+, iTunes, Sky Ticket und Maxdome. Außerdem bietet der Test Einzel­kommentare zu allen geprüften Portalen.

Kauf­beratung. Leihen oder Kaufen? Abo oder Einzel­abruf? Der Testbe­richt erklärt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten. Und er zeigt nicht nur, welcher Video­streaming-Dienst Testsieger ist, sondern auch, welche Anbieter für Serien­fans und welche eher für Filmfans passen.

Tipps und Hintergrund. Ein Video­streaming-Dienst im Test erlaubt es Kunden, über seine Platt­form weitere Video-on-Demand-Anbieter einzubinden. Wie das geht und welche Zusatz­inhalte sich hinzubuchen lassen, erläutern unsere Streaming-Experten. Sie geben zudem Tipps, wie man online effizient nach Wunsch­titeln sucht und mit welchen Tricks sich der mit Streaming verbundene ökologische Fußabdruck verkleinern lässt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 1/2020.

Originals erst­mals als Test-Schwer­punkt

Erst­mals haben wir die Originals zu einem zentralen Punkt beim Test von Video­streaming-Platt­formen gemacht. Da die Unikate von Netflix aber komplett andere sind als etwa jene von Amazon oder Apple, lassen sich solche Exklusiv­titel mit unseren klassischen Prüf­methoden kaum vergleichen. Wir haben deshalb fünf professionelle Kritiker beauftragt, das Exklusiv-Repertoire der Anbieter nach zehn Kriterien zu bewerten – darunter die Vielfalt an Genres und Herkunfts­ländern sowie die Präsenz von Stars. Die Noten schwanken in diesem Prüf­punkt zwischen „Gut“ und „Ausreichend“.

Film- und Serien­portale – große Unterschiede beim Repertoire

Im Test wurde schnell klar, dass große Unterschiede zwischen den Diensten bestehen: Für Serien­fans eignen sich andere Anbieter als für Filmfans, ein Portal zeigt ausschließ­lich Eigen­produktionen – ein anderes erlaubt das Einbinden von Dritt­anbietern, bei einem Dienst läuft fast nur Main­stream – andere haben auch Arthouse im Programm. Neben dem Repertoire haben wir unter anderem auch Bild- und Tonqualität, Hand­habung sowie Daten­schutz und Daten­sicherheit geprüft.

Komfort als wichtiger Faktor

Bei der Suche nach dem passenden Anbieter spielt neben dem Repertoire auch der Komfort eine wichtige Rolle. Hier stießen wir im Test ebenfalls auf grund­legende Unterschiede: Ein Anbieter hatte recht häufig tech­nische Probleme. Manche Dienste schränken den Offline-Modus auf bestimmte Abspielgeräte ein – ärgerlich, wenn man auf Reisen geht und keine Filme für die Fahrt herunter­laden kann. Bei manchen Portalen fehlt eine Android-App und eine Platt­form lässt sich über­haupt nicht mit mobilen Apps nutzen. Ein Anbieter erlaubt sechs Parallel­streams pro Konto, sodass Eltern, Kinder und Gäste jeweils unterschiedliche Werke sehen können – ein anderer Anbieter ermöglicht über­haupt keine Parallel­streams. Was auf wen zutrifft, klärt der Testbe­richt.

Die Stiftung Warentest testet Video­streaming-Dienste regel­mäßig. Der aktuelle Test wurde am 18. Dezember 2019 veröffent­licht. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf voran­gegangene Unter­suchungen.

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