Glossar

Ausschüttungs­quote

Sie gibt an, wie viel Prozent des jähr­lichen Über­schusses eines Unter­nehmens in die Dividenden­auszahlung fließen. Üblich sind Ausschüttungs­quoten zwischen 40 und 60 Prozent. Liegt die Quote über 90 Prozent oder ist sie sogar negativ, droht eine Absenkung bei künftigen Zahlungen.

Börsen­wert (Markt­kapitalisierung)

Die Anzahl der Aktien eines Unter­nehmens multipliziert mit dem Börsenkurs ergibt seine Markt­kapitalisierung. Das müsste ein Investor zahlen, der die Firma zum aktuellen Kurs kaufen wollte.

Cashflow

Die Differenz zwischen den Einnahmen und den Ausgaben eines Unter­nehmens.

Dividendenrendite

Sie ergibt sich, wenn man die aktuelle Dividende durch den Börsenkurs teilt und das Ergebnis mit 100 multipliziert.

Kurs-Buch­wert-Verhältnis (KBV)

Der Buch­wert eines Unter­nehmens zeigt, wie hoch sein Vermögen nach Abzug der Schulden ist. Am Kurs-Buch­wert-Verhältnis sehen Anleger, ob eine Aktie gemessen am Buch­wert teuer oder billig ist. Ein KBV von unter 1 gilt als günstig. Ein Vergleich von KBV ist nur inner­halb derselben Branche aussagekräftig.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Das KGV zeigt, ob eine Aktie gemessen am jähr­lichen Gewinn des Unter­nehmens billig oder teuer ist. Je nied­riger das KGV, desto besser. KGV-Vergleiche zwischen Firmen aus verschiedenen Branchen bringen nichts.

Liquidität

An der Börse ist damit der durch­schnitt­liche Umsatz einer Aktie gemeint. Je liquider eine Aktie, desto besser lässt sie sich handeln.

Streu­besitz (Free­float)

Der Anteil von Aktien eines Unter­nehmens, der nicht in dauer­haftem Besitz von Groß­aktionären ist, sondern regel­mäßig über die Börse gehandelt wird. Bei den meisten Indizes wird für den Börsen­wert eines Unter­nehmens nur der Free­float berück­sichtigt.

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