Straßenverkehr Meldung

Tonstörung. Mit Musik läuft sichs oft besser, aber auch riskanter.

Viele Radfahrer, Jogger und Fußgänger tragen Ohrhörer, um unterwegs Musik zu hören oder zu telefonieren. „Ein unnötiges Unfall­risiko“, nennt es Professor Reinhard Hoff­mann, Generalsekretär der Deutschen Gesell­schaft für Unfall­chirurgie (DGU). Er weist auf die Gefahr von Ohrs­töpseln und Kopf­hörern im Straßenverkehr hin. „Leider müssen wir immer wieder Verletzte und Schwer­verletzte versorgen, die wichtige Signale über­hört haben.“ Verkehrs­teilnehmer sind laut Straßenverkehrs­ordnung dafür verantwort­lich, dass ihre Sicht und ihr Gehör nicht beein­trächtigt werden.

Auf dem Fahr­rad sind Kopf­hörer verboten, es sei denn, sie beein­trächtigen die akustische Wahr­nehmung nur unwesentlich. Das Tragen des Ohrs­töpsels in nur einem Ohr ist erlaubt, sofern man mit dem anderen Ohr alles wahr­nehmen kann. Die Unfall­chirurgen der DGU raten, ganz auf Ohrs­töpsel und Kopf­hörer im Straßenverkehr zu verzichten.

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