Ein Polizei­beamter, der unechte Quittungen bei Verkehrs­kontrollen aushändigt und sich das erlangte Geld selbst einsteckt, ist aus dem Dienst zu nehmen, entschied das Verwaltungs­gericht Trier (Az. 3 K 5232/17 TR). Der Beamte habe sein Auftreten als Polizist ausgenutzt und seine Kern­pflichten verletzt. Sein Beamten­verhältnis wurde aufgelöst. Bei einer Verkehrs­kontrolle hatte er ein Verwarngeld von 20 Euro erhoben und dem Verkehrs­teilnehmer eine von ihm gefälschte Verwarnungs­geldquittung gegeben. Das Geld landete in seinem Portemonnaie. Drei weitere von ihm gefälschte Quittungen wollte er bei Gelegenheit nutzen. Gegen ihn wurde wegen Untreue in einem Fall und Urkunden­fälschung in vier Fällen eine Geld­strafe von 90 Tages­sätzen zu je 40 Euro fest­gesetzt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3 Nutzer finden das hilfreich.