Checkliste

  • Auswahl: Prüfen Sie, ob das Profil der Organisation zu Ihnen passt. Gleichzeitige Bewerbungen bei mehreren sehr verschiedenen Förderwerken wirken unglaubwürdig. Bewerbungen bei anderen Förderinstitutionen müssen Sie angeben.
  • Planung: Informieren Sie sich rechtzeitig über die Bewerbungsfristen und -kriterien. Manche Organisationen fördern bereits mit Beginn des Studiums, andere erst nach einigen Semestern. Beginnen Sie drei bis sechs ­Monate vorher mit der Beschaffung der erforderlichen Unterlagen (Gutachten, Zeugnisse, Leistungsscheine).
  • Gutachten: Einige Stipendiengeber verlangen, dass ein Hochschullehrer ein Persönlichkeitsgutachten über Sie erstellt. Nehmen Sie rechtzeitig Kontakt zu Ihren Professoren auf. Fragen Sie Ihre Organisation bei Problemen nach Alternativen, einige akzeptieren auch das Gutachten eines Dozenten oder ehemaligen Schulleiters.
  • Sorgfalt: Vermeiden Sie Formfehler und achten Sie auf Vollständigkeit der Unterlagen. Oft werden nachgereichte Dokumente nicht akzeptiert. Das ist gerade bei einer Bewerbung, die nur einmal möglich ist, ärgerlich.
  • Auswahlverfahren: Ehemalige Stipendiaten, zum Beispiel von der Studienstiftung des deutschen Volkes, bieten Tipps und Erfahrungsberichte im Internet an, die Ihnen helfen, sich auf das Auswahlverfahren vorzubereiten. Die großen Förderwerke haben oft eigene Vertrauensdozenten an den Hochschulen, bei denen Sie sich vorab beraten lassen können.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1232 Nutzer finden das hilfreich.