Stimmungsmacher Meldung

Die Tage werden kürzer, das Wetter grauer. Jetzt gilt es, sich mit dem richtigen Speiseplan bei Laune zu halten.

Forscher wissen es schon lange: Bestimmte Lebensmittel beeinflussen das Wohlbefinden. „Mood Food“ nennen sie Essen und Inhaltsstoffe, die dem Organismus einen Kick verleihen können. Diese gehören dazu:

Serotonin. Dieser Botenstoff macht glücklich, das hat sich herumgesprochen. Das Gehirn kann ihn aber nur mithilfe der Aminosäure Tryptophan bilden. Die steckt in eiweißreichen Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Quark.
Tipp: Kombinieren Sie Eiweißreiches mit Vollkornprodukten. Deren langkettige Kohlenhydrate beschleunigen die Serotoninbildung, ebenso Zucker und ein hoher Fettgehalt – kein Wunder, dass viele intuitiv zu Schokolade greifen. Bananen enthalten von Natur aus Serotonin und auch Tryptophan.

Endorphine. Diese körpereigenen Glückshormone werden auch bei Kontakt mit Scharfem ausgeschüttet. Isst man also Chili oder Peperoni, werden auf der Zunge Schmerzreize ausgelöst, denen das Gehirn zur Milderung Endorphine gegensteuert. Für die Schärfe sorgt der Stoff Capsaicin.
Tipp: Gewürze helfen generell der Verdauung auf die Sprünge und fördern die Durchblutung, etwa Muskat, Ingwer und Zimt. Wer Scharfes nicht mag, kann eine Tasse Kakao trinken. Auch sie setzt Endorphine frei.

Vitamine und Mineralstoffe. Ein Mangel an Selen und B-Vitaminen kann Depressionen erzeugen. Eine Studie aus Finnland belegt: Gerade die Zugabe von Vitamin B12 hilft, Depressionen zu mindern. B12 kommt viel in Fleisch, Eiern und Milch vor.
Tipp: Vitamin C unterstützt das Immunsystem. Reich daran und typisch herbstlich sind Produkte aus Sanddorn. Marmelade oder Mark aus den Beeren ergeben tolle Aufstriche.

Geselligkeit. Wer sein Mahl mit anderen teilt, hat mehr Freude. Süßes und Fettes in Maßen essen, sonst schlägt bald das Gewicht aufs Gemüt.

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