Aus aktuellem Anlass warnt die Stiftung Warentest: Sie ruft niemals unaufgefordert an, um Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Sie arbeitet auch nicht mit Unternehmen zusammen, die solche Werbeanrufe veranlassen. Hintergrund: Mehrere Leser haben berichtet, ungebetene Anrufer hätten Ihnen unter Berufung auf eine angebliche Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest Produkte und Dienstleistungen angeboten und Sie aufgefordert, die Kontonummer zu nennen.

Urheber schwer zu erwischen

Klarer Fall: Solche Behauptungen sind glatt gelogen. Die Seriosität und Glaubwürdigkeit der Stiftung Warentest werden missbraucht, um zweifelhafte Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Ohnehin gilt bei Werbeanrufen: Sie sind illegal, wenn Sie nicht ausdrücklich zugestimmt haben. Trotzdem kommt das so genannte Cold Calling massenhaft vor. Der Urheber ist oft schwer dingfest zu machen.

Gespräche unter Vorwand

Seien Sie bei unerbetenen Anrufen misstrauisch. Mitarbeiter unseriöser Callcenter versuchen unter zahlreichen Vorwänden, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihnen zweifelhafte Angebote unterzuschieben. Nennen Sie bei einem solchen Anruf niemals persönliche Daten, Ihre Adresse oder gar Bankverbindung.

Rechtzeitig auflegen

Wenn Sie ein Angebot trotz zweifelhaften Anrufs interessiert, fragen Sie nach einer Nummer, unter der Sie zurückrufen können, oder nach einer Internetadresse, unter der sie sich informieren können. Allenfalls noch vertretbar: Bitten Sie darum, Ihnen die Informationen per E-Mail an eine Adresse zu schicken, bei der Sie die Weitergabe und damit reichlich Werbung nicht stört. Beenden Sie das Gespräch, wenn der Anrufer auf solche Angebote nicht eingeht. Es handelt sich dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen Versuch, Ihnen mit zweifelhaften Angeboten Geld aus der Tasche zu ziehen.

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