Stiftung Warentest Meldung

Nachdem die Stiftung im Jahr 2012 zum ersten Mal in ihrer Geschichte rote Zahlen vermelden musste, konnte sie für das Jahr 2013 wieder ein klares Plus verzeichnen. Der Grund sind deutlich gestiegene Umsatzerlöse. Dazu haben neben dem Verkauf der Zeitschriften test und Finanztest vor allem die Erlöse auf test.de beigetragen.

28 000 Produkte im Vergleich

Der Vorstand der Stiftung Warentest, Hubertus Primus, hat für das Jahr 2013 Bilanz gezogen. Die Tester haben 104 Warentests durchgeführt und dabei 1 700 Produkte geprüft. Bei den Dienstleistungsuntersuchungen waren es 59. Zusammen mit Tarifvergleichen im Versicherungs- und Telekommunikationsbereich, Untersuchungen von Investmentfonds, Dispozinsen und anderen Marktübersichten hat die Stiftung knapp 28 000 Produkte untersucht. Auch finanziell war das Jahr 2013 für die Stiftung Warentest erfolgreich. Das Jahresergebnis liegt bei einer Million Euro. Gestiegen sind die Umsatzerlöse. Sie lagen am Ende des Jahres 2013 bei 40,5 Millionen Euro.

Abrufe auf test.de sind beliebt

Ein immer größerer Teil des Umsatzes der Stiftung Warentest stammt aus kostenpflichtigen Online-Abos. Für 7 Euro können Nutzer einen Monat lang alle Inhalte von test.de freischalten. Für 50 Euro gilt das Abo ein Jahr lang. Abonnenten der Zeitschriften test und Finanztest erhalten Sonderkonditionen. Auch die Zahl der Produktdatenbanken im Netz ist weiter gewachsen. Mit den neuesten Datenbanken

sind jetzt 24 Datenbanken mit aktuellen Testergebnissen online abrufbar. Weitere Datenbanken sollen folgen. Besonders beliebt bei den Nutzern von test.de sind die Datenbanken

Die Situation von test und Finanztest

Die Zeitschriften test und Finanztest haben sich 2013 gut behauptet. Die Auflage von test lag Ende 2013 bei rund 455 000 Exemplaren. Die Abonnements gingen gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent zurück, am Kiosk hatte test aber zulegen können. Finanztest hatte Ende 2013 eine Gesamtauflage von 230 000 Exemplaren und bei den Abonnenten und im Einzelverkauf einen kleinen Rückgang zu verzeichnen alle Details im Jahresbericht 2013.

Userfreundlicher auch auf Tablet und Smartphone

Strategisches Ziel der Stiftung Warentest für die kommende Zeit: Die Testergebnisse sollen zukünftig noch benutzerfreundlicher auf allen Kanälen abgerufen werden können. So arbeitet die Stiftung Warentest gerade an einer verbesserten Test-Darstellung und Bezahlmöglichkeit auf Tablets und Smartphones.

Neues System zum Werben mit Testurteilen

Neu ist seit 2013 das Logo-Lizenzsystem. Die Stiftung Warentest hat es eingeführt, damit Anbieter nicht länger mit veralteten oder falschen Testergebnissen werben können. Wer eine Lizenz erwerben möchte, muss eine Gebühr bezahlen. Die Lizenz ist dann gültig für ein Jahr und kann einmalig verlängert werden. Vergeben wird die Logo-Lizenz von der gemeinnützigen GmbH des RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung). Sie überwacht die bundesweite Werbung in den Medien und kümmert sich um Abmahnungen, wenn Verstöße entdeckt werden. Die Einnahmen verwendet die Stiftung Warentest unter anderem für Nachtests von Produkten, die mit einem Test-Siegel beworben werden Details zur Logo-Lizenz.

Übrigens: Die Stiftung Warentest wird in diesem Jahr 50 alt. Zu diesem Anlass gibt es Gewinnspiele, eine „Zeitmaschine“ und vieles mehr – feiern Sie mit!

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