Sprachkurse im Ausland können voll als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgesetzt werden, entschied der Bundesfinanzhof. Dennoch stufen einige Finanzämter sie als Privatvergnügen ein. Jetzt hat das Bundesfinanzministerium unmissverständlich klargestellt: Die Finanzämter müssen nicht nur die Kosten für berufliche Kurse in allen EU-Mitgliedstaaten akzeptieren, sondern auch in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Das gilt für sämtliche beruflich veranlassten Fortbildungen (BMF-Schreiben, Az. IV A 5 – S 227).

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