Wichtige Fristen: Zum Jahres­ende

Bis zum 31. Dezember beantragen:

  • Alters­vorsorgezulage. Riester-Sparer sollten bis zum 31. Dezember die staatlichen Zulagen bei der Zentralen Zulagen­stelle für Alters­vermögen (ZfA) beantragen. Dies ist rück­wirkend für zwei Jahre möglich. Die Grund­zulage beträgt maximal 154 Euro jähr­lich. Vor allem sollten Eltern nach der Geburt eines Kindes umge­hend die Kinder­zulagen beantragen. Für jedes Kind, das nach 2008 geboren wurde, gibt es 300 Euro.
  • Wohnungs­bauprämie. Antrag für 2014. Anspruch hat, wer 50 Euro im Jahr in einen Bauspar­vertrag einzahlt. Einkommens­grenzen: 25 600 Euro zu versteuerndes Einkommen für Allein­stehende (für Ehepaare/einge­tragene Lebens­partner das Doppelte).

Bis zum 15. Dezember beantragen:

  • Frei­stellungs­auftrag. Auf Kapital­einkünfte mit Depot oder Tages­geld­konto sind eigentlich keine Steuern fällig, solange der Sparer den Sparerpausch­betrag von 801 Euro für Singles (1 602 Euro für Ehe-, einge­tragene Lebens­partner) nicht ausschöpft. Einige Banken bitten darum, Frei­stellungs­aufträge für 2017 bis zum 15. Dezember stellen. Die Bank führt dann für alle Erträge ab 1. Januar erst Abgeltung­steuer ab, wenn der Sparerpausch­betrag über­schritten wird.
  • Verlust­bescheinigung. Verluste senken die Steuerlast. Dumm nur, wenn der Sparer zwei Depots hat und das eine Miese ausweist, aber auf dem anderen ein Gewinn aufläuft. Um Gewinne mit Verlusten über Depot­grenzen hinweg zu verrechnen, braucht es eine Verlust­bescheinigung von der Bank, bei der Verluste aufgetreten sind.

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