Steuertipps zum Jahres­ende Special

Der Jahres­wechsel ist die Zeit der Feiern und Geschenke – aber auch der Ausgaben. Fällig werden jetzt oft hohe Jahres­rechnungen von Versicherungen. Im Januar ist das Konto dann leer. Warum sich also nicht einen Nach­mittag hinsetzen, Kassen­sturz machen, Belege sortieren, vielleicht Bögen ausfüllen und später ein paar Hundert Euro einstreichen? Finanztest hat viele geld­werte Tipps für den Steuercheck zum Jahres­ende zusammen­gestellt.

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SpecialSteuertipps zum Jahres­endeFinanztest 12/2016
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Belege prüfen, Ausgaben vorziehen, Fristen einhalten

Jetzt ist ein guter Zeit­punkt für einen Steuercheck: Viele können noch eine Steuererklärung für Vorjahre abgeben, einige dürfen wichtige Fristen nicht vergessen, wieder andere sollten die Haus­halts­planung besser früher als später erledigen. Wer kann, wer muss und wer sollte handeln?

  • Viele müssen zwar keine Steuererklärung machen, dürfen sie aber noch bis zum 31. Dezember freiwil­lig abgeben. Theoretisch sogar vier Erklärungen auf einen Schlag: für die Jahre 2012 bis 2015. Im Schnitt gibt es für Arbeitnehmer jedes Jahr gut 900 Euro zurück. Wer freiwil­lig seine Steuererklärung abgibt, kann nur gewinnen. Falls das Finanz­amt doch eine Nach­zahlung fordert, kann er die Steuererklärung zurück­ziehen.
  • Alle, die bereits an die Erklärung für 2016 denken, müssen sich fragen: Lohnt es sich, größere Ausgaben jetzt noch zu tätigen, oder sie aufs nächste Jahr zu verschieben? So gibt es etwa einen zusätzlichen Steuer­abzug für berufliche Ausgaben, sobald die Werbungs­kostenpauschale von 1 000 Euro über­schritten wird.
  • Dann gibt es noch Erledigungen, die nicht bis nach Weih­nachten warten können: Wer seiner Bank einen Frei­stellungs­auftrag für 2017 erteilen will, tut das besser bis Mitte Dezember. Wer dieses Jahr Verluste und Gewinne auf verschiedenen Konten einge­fahren hat, muss sich sogar bis dahin darum kümmern.

Belege sammeln

Um sich zu viel gezahlte Steuern zurück­zuholen, ist zunächst ein Über­blick über alle Ausgaben nötig und die Rechnungen müssen auf den Tisch. Oft gibt es viel zurück für Fahrt- und Reise­kosten, Hand­werker und Haus­halts­hilfen. Ebenso senken Krank­heits­kosten, Beiträge zur Kranken­versicherung und Riester-Beiträge die Steuerlast. Haus­besitzer und Mieter holen sich Geld für Reno­vierungen und Neben­kosten zurück. Viele wissen gar nicht, was alles Steuer­abzug bringt – selbst Betreuungs­kosten für den Hund zählen mit.

Steuerhelfer

Für die Steuererklärung stehen Steuer­daten bei der Finanz­verwaltung zum Abrufen bereit. Wie das geht, erklärt unser aktueller Artikel So nutzen Sie Elsteronline. Und Steuer­programme helfen für wenig Geld beim Ausfüllen (Test Online-Steuerprogramme). Hilfe gibt es auch bei Lohn­steuer­hilfe­ver­einen (der Dach­verband ist erreich­bar unter nvl.de) oder bei einem Steuerberater – der verlangt in der Regel aber deutlich mehr für seine Dienste.

Das bietet der Finanztest-Artikel

  • Hand­werker und Haus­halts­hilfe. Was ist steuer­begüns­tigt? Welche Regeln gelten für Arbeiten in Ferien­wohnungen oder Zweit­wohn­sitzen?
  • Gesundheit. Alles, was Sie zu Krank­heits­kosten, Pflege von Angehörigen und Unterhalt für Familien­mitglieder wissen müssen.
  • Arbeit. Geld­werte Tipps von Arbeitsweg bis Arbeits­zimmer, doppelte Haus­halts­führung, Weiterbildung...
  • Vorsorge und Versicherung. Welche Sonder­ausgaben erkennt das Finanz­amt an? Was gilt bei Riester- und Rürup-Verträgen?
  • Familie. Heirat, Kinder­betreuung, Schulgeld – wir erklären, welche Frei­beträge es gibt und welche Kosten Sie in der Steuererklärung geltend machen können.
  • Fristen. Wir sagen, bei welchen Themen sie wichtig sind, und bis wann die entsprechenden Anträge beim Finanz­amt einge­gangen sein müssen.
  • Formulare. Wir sagen, welcher Vordruck wofür wichtig ist und was jeweils einzutragen ist.
  • Tabelle. Sie zeigt am Beispiel der Steuererklärung für 2015, wie viel Ersparnis drin ist, wenn das Finanz­amt noch zusätzliche Ausgaben anerkennt.

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