Der eigene Schreibtisch im Home­office ist nur eine Möglich­keit von vielen, um Steuern zu sparen.

Ein Endspurt bis Silvester kann manchem Steuerzahler noch ein Geschenk vom Finanz­amt bescheren. Steuerlich kommt es darauf an, verschiedene Posten wie teuren Zahn­ersatz, Ausgaben für Hand­werker oder die Karriere voraus­schauend auf ihre steuerliche Wirkung zu prüfen und das Geld zum richtigen Zeit­punkt auszugeben. Mit den Steuertipps der Stiftung Warentest kann jeder Geld sparen.

Steuer­jahr 2020: So können Sie Steuern sparen

Viele Beschäftigte mussten im Corona-Jahr viel mehr Jobkosten aus eigener Tasche zahlen, für die sonst ihr Arbeit­geber aufkommt. Sei es fürs Arbeits­zimmer oder den Arbeits­platz daheim. Da kommen übers Jahr schnell mehr als 1 000 Euro allein für Werbungs­kosten zusammen. Die gute Nach­richt: Jeder Euro über der 1 000-Euro-Pauschale, die bei jedem jähr­lich berück­sichtigt wird, spart zusätzlich Steuern.

Arbeiten im Home­office

Auch wer nur am Küchentisch im Home­office arbeitet, soll dafür Kosten geltend machen können. In der Diskussion ist derzeit eine neue Pauschale von maximal 600 Euro im Jahr. Sobald das entschieden ist, wird Finanztest berichten. Doch nicht nur Jobkosten zählen. Auch private Ausgaben wie die für Hand­werker, Gesund­heits­kosten, Spenden und Hilfen im Haushalt senken die Steuerlast.

Entscheidend ist, wann das Geld fließt

Jetzt wird es Zeit, die Ausgaben unter die Lupe zu nehmen. Denn alle steuerlich anerkannten Posten, die noch bis Silvester bezahlt werden, können für 2020 einen Steuer­abzug bringen. Ob zum Beispiel die Hand­werker mit ihren Arbeiten erst im Januar 2021 loslegen, spielt keine Rolle.

Unser Rat

Jobkosten. Sie arbeiten wegen Corona zu Hause? Listen Sie alle Jobkosten auf, selbst wenn Sie kein anerkanntes Arbeits­zimmer haben. Eventuell kommt eine neue Pauschale. Erreichen Sie 2020 mehr als 1 000 Euro Werbungs­kosten, sparen Sie mit allen weiteren Jobkosten Steuern. Ein Arbeits­mittel wie ein PC, das höchs­tens 800 Euro netto kostet, setzen Sie sofort ab.

Hand­werk­erbonus. Haben Sie den 1 200-Euro-Steuerbonus für Hand­werk­erarbeiten im Haushalt nicht ausgeschöpft? Dann lohnt es sich, diesen bis Silvester einzulösen.

Steuerersparnis. Wie viel Steuern können Sie noch mit zusätzlichen Ausgaben sparen? Mit unserem Steuerrechner können Sie das ermitteln. Steuerlich zählen die Ausgaben in dem Jahr, in dem Sie diese bezahlt haben.

Zunächst die Steuerersparnis checken

Ob und wie viel Ersparnis drin ist, hängt vom Einkommen und Familien­stand ab. So zahlt eine Allein­stehende, die 40 000 Euro steuer­pflichtiges Jahres­einkommen hat, 1 080 Euro weniger Steuern inklusive Soli bei 3 000 Euro Jobkosten über der 1 000-Euro-Pauschale. So viel kann sie 2020 für ihr Arbeits­zimmer, den neuen Laptop, Arbeits­stuhl und Arbeits­wege absetzen. Über­weist sie außerdem noch 500 Euro für die Weiterbildung, die sie 2021 besuchen will, zahlt sie weitere 177 Euro weniger.

Wichtige Fristen beachten

Einige Fristen laufen zum Jahres­ende 2020 aus. Etwa die für gleich­geschlecht­liche Paare, die ihre einge­tragene Lebens­part­nerschaft bis Ende 2019 in eine Ehe umge­wandelt haben und rück­wirkend die Zusammen­ver­anlagung für frühere Jahre ihrer Lebens­part­nerschaft beantragen wollen. Ab 2021 ist das nur noch fürs jeweilige Steuer­jahr möglich.

Splitting­tarif nutzen

Bei unterschiedlich hohen Einkommen ist der Splitting­tarif güns­tiger als die Einzel­ver­anlagung. Das Finanz­amt muss die alten Steuer­bescheide ändern.

Steuer 2016: Letzte Chance für Nach­zügler

Fristende ist auch für Arbeitnehmer ohne weitere Neben­einnahmen, die noch freiwil­lig für das Jahr 2016 ihre Steuererklärung abgeben wollen. Ihre Erklärung muss spätestens am 31. Dezember 2020 beim Finanz­amt sein.

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Berufs­tätige sparen mit Jobkosten

Das neue Notebook lässt sich steuerlich geltend machen.

Jetzt noch Geld für Fort­bildung, Fach­literatur oder PC ausgeben

Sie kommen 2020 auf mehr als 1 000 Euro Jobkosten? Dann kann es lohnen, noch mehr auszugeben – etwa für einen neuen Laptop.

Wofür? Alle Ausgaben für Ihren jetzigen oder künftigen Job zählen als Werbungs­kosten. Das sind vor allem folgende Posten:

Arbeits­mittel wie Smartphone, PC, Schreibtisch oder Bücher­regal. Ist ein Teil nicht teurer als 800 Euro (ohne Mehr­wert­steuer), zählen die Kosten komplett 2020. Ist es teurer, muss es über mehrere Jahre verteilt abge­schrieben werden – etwa ein PC über drei Jahre.

Telefon­kosten zählen pauschal mit 20 Prozent der Kosten, maximal 20 Euro pro Monat. Oder sie gelten voll mit Einzeln­achweis.

Pend­lerpauschale von 30 Cent je Entfernungs­kilometer zur regel­mäßigen Arbeits­stätte – die setzen Sie für alle Tage an, an denen Sie dort waren – selbst, wenn Sie nur Post holten. Höhere Ticket­kosten zählen alternativ.

Reise­kosten wie Ticket- oder Pkw-Kosten von 30 Cent je Kilo­meter des Hin- und Rück­wegs zählen, wenn Sie auswärts tätig sind. Zudem gibt es 14 Euro Verpflegungs­pauschale bei mehr als acht Stunden Abwesenheit von daheim, bei 24 Stunden sind es 28 Euro.

Arbeits­zimmerkosten für anteilige Miete und Neben­kosten zählen nur, wenn Sie zum Beispiel an zwei von fünf Arbeits­tagen daheim arbeiten müssen, weil Ihr Chef keinen anderen Arbeits­platz zur Verfügung stellt oder Sie ihn wegen des Infektions­schutzes nicht aufsuchen können. Für diese Monate sind maximal 1 250 Euro im Jahr drin. Unbe­grenzt zählen die Kosten, wenn das Heimbüro Mittel­punkt Ihrer Arbeit ist, Sie also über­wiegend zu Hause arbeiten. Bedingung: Das separate Arbeits­zimmer daheim dient fast ausschließ­lich zum Arbeiten.

Beispiel. Eva Kleins Chef wies sie von März bis Mai an, nur zu Hause zu arbeiten. Ab Juni kann ihr Chef nur an drei von fünf Arbeits­tagen einen Arbeits­platz zur Verfügung stellen, zwei Tage arbeitet sie daheim. Ihr Arbeits­zimmer kostet 200 Euro im Monat.

Eva Kleins Werbungs­kosten

Euro

Eva Kleins Werbungs­kosten

Euro

Kosten für ihr Arbeits­zimmer:
600 Euro für März bis Mai (3 Monate x 200 Euro) + 1250 Euro für Juni bis ­Dezember (7 Monate x 200 Euro, ­maximal 1250 Euro)

1 850

Pend­lerpauschale für Wege ins Büro:
85 Arbeits­tage x 22 Entfernungs­kilometer x 30 Cent

561

Konto­führungs­pauschale

16

Werbungs­kosten insgesamt

2 427

Davon geht die Werbungs­kostenpauschale ab

1 000

Steuerersparnis inklusive Soli für 1 427 Euro Werbungs­kosten bei 40 000 Euro zu versteuerndem Einkommen

519

Klein will noch bis Silvester ein Bücher­regal für 400 Euro und ein Tablet für 500 Euro für die Arbeit daheim anschaffen. Dadurch zahlt sie weitere 322 Euro Steuern weniger.

Tipp: Arbeiten Sie im Home­office und haben kein Arbeits­zimmer? Dann können Sie eventuell rück­wirkend von einer neuen Pauschale für das Home­office profitieren. Sobald das Gesetz da ist, werden wir berichten.

Weitere Details, wie Sie mit Jobkosten und Home­office 2020 Steuern sparen, lesen Sie in unserem Special Häusliches Arbeitszimmer.

Mehr Lohn­ersatz mit Steuerklasse III für Eheleute

Verheiratete sollten prüfen, ob ihre Lohn­steuerklassen auch 2021 optimal sind. Sie können die III und V kombinieren oder beide Partner nehmen die IV oder IV plus Faktor. Die richtige Kombination ist Geld wert, wenn ein Ehepartner Lohn­ersatz erwartet – etwa Elterngeld, Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld.

Wofür? Der Ehepartner, der den Lohn­ersatz bekommt, sollte die Steuerklasse III haben, weil der Lohn­ersatz dann am höchsten ist. Für seine Höhe ist das letzte Netto­einkommen maßgeblich. Auch wenn dann der andere Partner, der besser verdient, die teure Klasse V erhält und mehr Lohn­steuer zahlt, kann der Wechsel sich lohnen. Die zu viel gezahlte Lohn­steuer gibt es zurück.

Wann? Sie können seit 2020 als Ehepartner Ihre Steuerklassen so oft sie wollen ändern. Für das höhere Arbeits­losengeld ist aber entscheidend, dass die Steuerklasse III ab Januar wirk­sam ist. Denn hier ist die Steuerklasse maßgeblich, die zu Jahres­beginn gültig ist.

Recht­zeitig wechseln müssen Sie auch, wenn Sie Familien­zuwachs planen. Derjenige, der Elterngeld bekommt, muss den Wechsel in die Steuerklasse III in der Regel sieben Monate vor dem Kalendermonat beim Finanz­amt beantragt haben, in dem der sechs­wöchige Mutter­schutz vor der Geburt beginnen wird.

Tipp: Wie Sie ansonsten Ihre Steuerklassen als Paar optimieren, können Sie mit dem bmf-steuerrechner vergleichen.

Steuer­vorteile mit dem sauberen Dienst­wagen vom Chef

Ein reines Elektro- oder Brenn­stoff­zellen­auto als Dienst­wagen ist steuerlich günstig.

Wie viel? Arbeitnehmer müssen den geld­werten Vorteil für die private Nutzung nur mit 0,25 Prozent des Listen­preises statt mit 1 Prozent versteuern. Das gilt für alle ab Januar 2019 bis Ende 2030 zur Nutzung über­lassenen CO2-freien Autos.

Achtung. Seit Juni 2020 sind sogar Wagen mit bis zu 60 000 Euro Bruttolisten­preis begüns­tigt – rück­wirkend ab Januar 2020. Bisher lag die Grenze bei 40 000 Euro. Viele erhalten deshalb nach­träglich den Steuerbonus.

Tipp: Steht Ihnen nach­träglich der Steuerbonus zu? Dann prüfen Sie, ob Ihr Chef die Abrechnung für das erste Halb­jahr berichtigt hat. Dadurch zahlen Sie nicht nur weniger Steuern, sondern auch Sozial­abgaben. Ihr Chef ist zur Korrektur verpflichtet.

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Hier haben alle Chancen zu sparen

Über den Heirats­antrag freut sich der Partner, über die Eheschließung auch der Geldbeutel.

Gesenkte Mehr­wert­steuer noch bis Jahres­ende mitnehmen

Größere Ausgaben noch bis Jahres­ende vorzuziehen, kann sich wegen der derzeit auf 16 Prozent gesenkten Mehr­wert­steuer lohnen. Ab Januar beträgt sie wieder 19 Prozent.

Wofür? Auf alles, was seit Juli bis Dezember 2020 bezahlt wird, werden in der Regel 16 Prozent Mehr­wert­steuer fällig.

Das gilt auch für erbrachte Teil­leistungen zum Beispiel von Hand­werkern. Wird etwa im Dezember die neue Dusche einge­baut, aber erst im Januar werden die Fliesen verlegt, zählt der Mehr­wert­steu­ersatz gemäß dem Abschluss­datum der jeweiligen Arbeiten.

Auch Energievorräte anzu­legen, kann noch lohnen. Wer seinen Heizöl- oder Gas­tank auffüllen muss, sollte das vor Jahres­ende tun und den Mehr­wert­steuerrabatt mitnehmen.

Wie viel? Welcher Steu­ersatz jeweils gilt, dafür ist das Datum des Kaufs, des Versands oder der erbrachten Leistung maßgeblich – egal, ob Sie etwa die Rechnung vom Hand­werker, einer Bestellung im Internet oder beim Auto­kauf begleichen müssen.

Ausnahme: Sie haben etwas anderes mit dem Verkäufer vereinbart.

Tipp: Vergessen Sie nicht die Preise zu vergleichen. Sie wollen vom güns­tigen Preis auch noch 2021 profitieren? Dann vereinbaren Sie bis Ende 2020 einen Brutto­fest­preis. So bleibt es in der Regel bei der Summe – auch wenn dann bei Lieferung oder erbrachter Leistung die Mehr­wert­steuer wieder 19 Prozent beträgt. Mit unserem Mehrwertsteuer-Rechner können Sie die Beträge vergleichen.

Von Fachleuten das Zuhause mit Steuerbonus verschönern lassen

Endlich mal das Bad reno­vieren lassen: Die Kosten bringen Ihnen Steuer­abzug.

Auf das richtige Jahres­timing kommt es auch beim Steuerbonus an, den Mieter und Wohnungs­eigentümer für Hand­werk­erarbeiten im Haushalt einlösen können. Sie sollten prüfen, ob Sie den maximalen Steuerbonus von 1 200 Euro im Jahr ausgeschöpft haben.

Wie viel? Jeder Haushalt kann bis zu 6 000 Euro im Jahr abrechnen – auch für die selbst genutzte Ferien­wohnung in einem EU-Land, Norwegen, Island und Liechten­stein. 20 Prozent der Lohn-, Fahrt- und Maschinen­kosten – maximal 1 200 Euro – gehen direkt von der Steuerschuld ab.

Es zählen auch Kosten, die Eltern für ihr Kind begleichen, für das sie eine Wohnung gemietet haben. Material­kosten zählen aber nicht. Bedingung: Die Rechnung wurde per Über­weisung bezahlt und nicht bar.

Wofür? Rechnungen für Hand­werker im Haushalt sind begüns­tigt – etwa wenn der Maler reno­viert, Fachleute Garten oder Bad erneuern, sie neuen Wohn­raum im Keller oder unterm Dach schaffen oder die Terrasse vergrößern. Selbst der Anbau eines Wintergartens oder Carports zählt.

Beispiel. Axel Klein will statt der Badewanne eine Dusche und das Bad neu fliesen lassen. Der Arbeits­lohn kostet inklusive Mehr­wert­steuer 8 000 Euro. Da bis Ende 2020 nur der Duscheinbau fertig wird, vereinbart er mit dem Hand­werker, dass er im Dezember 6 000 Euro Abschlag zahlt.

Die restlichen 2 000 Euro über­weist Klein im Januar 2021, wenn das Bad neu gefliest ist. Er erhält über seine Steuererklärung 2020 für die Arbeiten 1 200 Euro Steuern plus Soli zurück. Im Jahr 2021 erstattet das Finanz­amt nach Antrag weitere 400 Euro plus Soli.

Tipp: Prüfen Sie, ob Sie den Steuerbonus 2020 schon ausgeschöpft haben. Wenn ja, verschieben Sie weitere Kosten auf 2021. Entscheidend ist das Datum der Zahlung, nicht das der Rechnung.

Alle Ausgaben für die Gesundheit der Familie im Blick haben

Gesund­heits­kosten gehören in die Steuererklärung.

Teurer Zahn­ersatz, Zuzah­lungen für Medikamente und Kuren, die Rechnung für eine verordnete Brille – schnell kommt da übers Jahr ein vierstel­liger Betrag zusammen. Diese Krank­heits­kosten zählen in der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen.

Wie viel? Steuerlich wirken sich alle Kosten über dem zumut­baren Eigen­anteil aus, den jeder je nach Einkünften, Familien­stand und Kinder­zahl selber tragen muss. Da ist es gut, die Kosten in einem Jahr zu bündeln.

Beispiel. Familie Nützel mit zwei Kindern hat 2020 bereits 1 500 Euro für Behand­lungen selbst bezahlt. Damit liegen sie über ihrer zumut­baren Belastung von 1 346 Euro bei 50 000 Euro Gesamt­betrag ihrer Einkünfte. Frau Nützel lässt sich noch im Dezember eine neue Brille verordnen, zu der sie 1 000 Euro zuzahlen muss. Von den insgesamt 2 500 Euro Ausgaben zählen 1 154 Euro als außergewöhnliche Belastung. Das bringt der Familie inklusive Soli rund 321 Euro Steuer­nach­lass.

Tipp: Rechnen Sie alle Gesund­heits- und Pflege­kosten ab – wie solche für ärzt­lich verordnete Arzneien, Hilfs­mittel und anerkannte Therapien. Kosten für Kur, Reha, Psycho­therapie – auch für nicht anerkannte Therapien, die vom Amts­arzt oder dem Medizi­nischen Dienst der Krankenkassen attestiert sind.

Krank­heits­kosten: So viel Eigen­anteil geht ab

Jeder muss einen gewissen Anteil seiner Krank­heits­kosten selber tragen, den Eigen­anteil. Den Rest kann man als außergewöhnliche Belastung absetzen.

Beispiel. Ein Ehepaar mit zwei Kindern und 50 000 Euro Gesamt­einkünften rechnet so: 2 Prozent der Einkünfte bis 15 340 Euro, 3 Prozent der Einkünfte bis 34 660 Euro. Sein Eigen­anteil beträgt: 1 346 (306,80 + 1 039,80) Euro. Mit unserem Rechner Außergewöhnliche Belastungen ermitteln Sie Ihren Eigen­anteil.

Familien­stand

Prozent­satz je Anteil an Gesamt­einkünften (ohne Kapital­einkünfte)

Anteil bis 15 340 Euro

15 341 bis 51 130 Euro

Über 51 130 Euro

Familien­stand

Prozent­satz je Anteil an Gesamt­einkünften (ohne Kapital­einkünfte)

Anteil bis 15 340 Euro

15 341 bis 51 130 Euro

Über 51 130 Euro

Nicht verheiratet

5

6

7

Ehepaar ohne Kind

4

5

6

Mit bis zu zwei Kindern

2

3

4

Mit drei und mehr Kindern

1

1

2

Lösen Sie Ihren Anspruch auf einen Behindertenpausch­betrag ein

Leiden Sie oder Ihr Kind unter einer Behin­derung? Dann kann Ihnen derzeit je nach Grad der Behin­derung (GdB) zusätzlich bis zu 3 700 Euro Pausch­betrag zustehen.

Wofür? Den Pausch­betrag gibt es auch, wenn die Behin­derung erst während des Jahres eintritt oder wegfällt.

Als Nach­weis dient ein Bescheid des zuständigen Versorgungs­amtes oder ab einem Grad der Behin­derung von 50 ein Schwerbehinderten­ausweis.

Tipp: Beantragen Sie diesen Nach­weis noch bis Ende 2020 bei Ihrem Versorgungs­amt. So sichern Sie sich den vollen Steuer­vorteil rück­wirkend für 2020 – selbst wenn der Bescheid vom Amt erst 2021 in der Post ist.

Die gute Nach­richt: Ab 2021 sollen nach einem Gesetz­entwurf der Bundes­regierung die Pausch­beträge für Behinderte endlich steigen und dann doppelt so hoch sein.

Mit der Hoch­zeit bis Silvester Steuern sparen

Alles rosig, außer beim Geld? Bei Einkommens­unterschieden profitieren Sie vom Ehegatten-Splitting.

Heiraten Sie noch bis Silvester? Dann sichern Sie sich den Splitting­vorteil für 2020. Der bringt Ehepart­nern Steuer­vorteile, wenn beide unterschiedlich viel verdienen.

Wie viel? Der Vorteil ist um so höher, je weiter die Einkommen der Partner voneinander abweichen und je höher ihr Steu­ersatz ist. Haben beide nahezu ein gleich hohes Einkommen, bringt der Splitting­tarif kaum etwas.

Beispiel. Lena hat bisher als Ledige 80 000 Euro zu versteuerndes Einkommen. Ihre Lebens­gefähr­tin Lina kommt auf 25 000 Euro. Zusammen zahlen beide als Nicht­verheiratete inklusive Soli rund 29 909 Euro Steuer.

Ziehen Lena und Lina noch bis Silvester vors Standes­amt, kassiert das Finanz­amt nur rund 27 704 Euro. So zahlt das Hochzeits­paar im Jahr 2020 rund 2 205 Euro weniger.

Würden Lena 55 000 Euro und Lina 50 000 Euro Einkommen im Jahr haben, betrüge der Vorteil nur noch 28 Euro.

Tipp: Sie haben sich im Jahr 2019 getrennt und 2020 wieder versöhnt? Ausnahms­weise können Sie den güns­tigen Splitting­tarif auch nach dem Trennungs­jahr nutzen, wenn Sie wieder zusammenziehen und sich ernst­haft versöhnen. Das gilt selbst dann, wenn Sie nur einen Tag im Versöhnungs­jahr zusammenleben.

Andere unterstützen und für einen guten Zweck spenden

Viele gemeinnützige, kirchliche oder mild­tätige Organisationen und Vereine sind in Corona-Zeiten auf Spenden angewiesen. Das zählt auch steuerlich (mehr Infos in unserem Special Spenden).

Wie viel? Spender können bis zu 20 Prozent des Gesamt­betrags ihrer Einkünfte in der Steuererklärung geltend machen.

Tipp: Spenden bis 200 Euro erkennt das Finanz­amt ohne Spendenquittung per Konto­auszug an. Das gilt auch für Corona-Spenden von März bis Dezember 2020 zum Beispiel auf spezielle Sonder­konten wie solche der Unicef (BMF-Schreiben, vom 9. April 2020, Az. IV C 4 – S 2223/19/10003:003).

Spielräume der geförderten Alters­vorsorge nutzen

Sie haben einen Riester-Vertrag? Dann sollten Sie prüfen, ob Sie den Mindest­beitrag für die volle Zulage vom Staat erreichen. Falls nicht, stocken Sie für die vollen Zulagen den Beitrag bis zum Jahres­ende auf.

Wie viel? Jeder Sparer erhält bis zu 175 Euro Zulage und für vor 2008 geborene Kinder 185 Euro, für ab 2008 geborene je 300 Euro.

Bedingung: Für die vollen Zulagen müssen Sparer inklusive der Zulagen vom Staat mindestens 4 Prozent ihres renten­versicherungs­pflichtigen Einkommens über­weisen – maximal 2 100 Euro. Entscheidend ist das Gehalt aus dem Vorjahr.

Den Steuer­abzug beantragen Sie jähr­lich in der Anlage AV Ihrer Steuererklärung. Dann vergleicht das Finanz­amt, ob die Zulagen oder der Sonder­ausgaben­abzug güns­tiger ist.

Beispiel. Ein Single mit 55 000 Euro Brutto­gehalt im Jahr 2019 muss im Jahr 2020 in seinen Riester-Vertrag 1 925 Euro plus 175 Euro Zulage einzahlen, um die maximale Sparrate zu erhalten. Dann erstattet das Finanz­amt dem Mann inklusive Soli für 2020 rund 621 Euro zusätzlich zur Zulage von 175 Euro.

Tipp: Auch Alters­vorsorge über Ihren Arbeit­geber ist begüns­tigt. Beiträge bis zu 3 312 Euro sind 2020 sozial­abgabenfrei und Beiträge bis zu 6 624 Euro steuerfrei. Damit es sich lohnt, sollte der Chef 20 Prozent der Beiträge drauf­legen. An neuen Verträgen muss er sich ohnehin mit 15 Prozent beteiligen – voraus­gesetzt, er spart auch Sozial­abgaben.

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Anleger sorgen für Zukunft vor

Wert­papiere vom Weihnachts­mann – eine lang anhaltende Freude.

Spar­vermögen auf den Nach­wuchs unter Auflagen über­tragen

Sie wollen Ihren Kindern oder Enkel­kindern Vermögen schenken? Dann profitieren Sie und die Kinder von Frei­beträgen.

Wie viel? Bis zu 400 000 Euro darf jeder Eltern­teil alle zehn Jahre jedem Kind steuerfrei schenken. Oma und Opa können jedem Enkel immerhin 200 000 Euro alle zehn Jahr steuerfrei spendieren. Zudem erhalten die Kinder die Kapital­erträge meist steuerfrei. Denn auch jedem Kind steht der Grund­frei­betrag von derzeit 9 408 Euro im Jahr zu.

Beispiel. Eine Tochter, die 2020 keine weiteren Einkünfte hat, kann 10 245 Euro Zinsen und Dividenden steuerfrei kassieren. Die 10 245 Euro ergeben sich aus: 9 408 Euro Grund­frei­betrag + 801 Euro Sparerpausch­betrag + 36 Euro Sonder­ausgabenpauschale.

Achtung. So viel sollte es aber nicht sein, damit das Kind weiter kostenfrei in der gesetzlichen Kranken­versicherung der Eltern mitversichert ist. Es sollte im Jahr nicht mehr als 6 260 Euro Kapital­erträge erzielen. Dann bleibt es nach Abzug von 801 Euro Sparerpausch­betrag unter der brenz­ligen Grenze von 5 460 Euro (455 Euro im Monat).

Tipp: Schenken Sie unter Auflagen – etwa dass das Geld für die Ausbildung sein soll. Sonst kann das Kind darüber frei verfügen. Daran können Sie auch später nichts mehr ändern, denn die Über­tragung muss endgültig sein. Sonst spielt das Finanz­amt nicht mit.

Mit freiwil­ligen Rentenbeiträgen Rente erhöhen und Steuern sparen

Sie sind Arbeitnehmer, über 50 Jahre und können auf 35 Versicherungs­jahre kommen? Dann können Sie Ihre gesetzliche Rente aufbessern, indem Sie zusätzlich in die Rentenkasse einzahlen. Zudem können Sie damit bis zu bestimmten Beträgen Steuern sparen.

Wofür? Diese Zahlungen können dazu führen, dass Sie früher in Rente gehen können – also beispiels­weise mit 63 Jahren, ohne Abschläge hinnehmen zu müssen. Aber auch, wenn Sie nicht früher, sondern ganz normal in den Ruhe­stand gehen möchten, bessern die Sonderzah­lungen Ihre Rente auf.

Wie viel? Die Einzahls­umme ist gedeckelt. Wie viel Sie einzahlen können, hängt davon ab, wann Sie theoretisch in Frührente gehen können. Größere Summen sollten Sie auf mehrere Jahre verteilen, um maximal Steuern zu sparen. Für 2020 liegt der Höchst­betrag bei 90 Prozent der Beiträge von 25 046 Euro (Ehepaar 50 092 Euro). Sie können also maximal 22 541 Euro (Ehepaar 45 082 Euro) als Sonder­ausgaben absetzen. Ein großer Teil ist für Pflicht­beiträge bereits ausgeschöpft.

Beispiel. Eine 55-jährige Frau, die 50 000 Euro brutto im Jahr verdient und 35 Versicherungs­jahre erreichen kann, darf maximal 44 916 Euro einzahlen. 2020 kann sie höchs­tens 15 746 Euro Sonderzahlung zusätzlich absetzen. Zahlt sie 2021 wieder 15 746 Euro ein und 2022 den Rest, kann sie über drei Jahre etwa 13 720 Euro Steuerersparnis erzielen.

So muss sie nur rund 31 196 Euro selber aufbringen und kann mit 64 Jahren abschlags­frei in Rente gehen. Arbeitet sie weiter bis 67, erhöht die Zahlung ihre Monats­rente nach derzeitigem Stand um 204 Euro vor Abgaben.

Tipp: Wie Sie am besten vorgehen, lesen Sie in unserem Special Gesetzliche Rente. Um den Steuer­abzug einzulösen, müssen Sie den gezahlten Beitrag in Anlage Vorsorgeaufwand (Zeile 6) Ihrer Steuererklärung angeben.

Verlust­bescheinigung für verkaufte Wert­papiere beantragen

Sie haben Depots bei verschiedenen Banken und Verluste mit Wert­papieren realisiert? Dann können Sie bis zum 15. Dezember 2020 bei Ihrem Kredit­institut beantragen, dass es Ihnen die Verluste bescheinigt. Rufen Sie die Verlust­bescheinigung nicht ab, trägt die Bank realisierte Kurs­verluste auf 2021 vor.

Wofür? Über Ihre Steuererklärung können Sie die Verluste mit Gewinnen aus anderen Depots verrechnen. Zu viel gezahlte Abgeltung­steuer gibt es so per Steuer­bescheid vom Finanz­amt zurück.

Beispiel. Eine Anlegerin hat bei Depot­bank A auf 2 000 Euro Kurs­gewinne 527,50 Euro Abgeltung­steuer und Soli 2020 gezahlt. Bei Depot­bank B hat sie 1 000 Euro Kurs­verluste verbucht. Nach der Verrechnung erstattet das Finanz­amt rund 264 Steuern.

Tipp: Haben Sie Xetra-Gold-Papiere schon ein Jahr lang in Ihrem Depot? Dann können Sie diese weiterhin steuerfrei verkaufen. Die Pläne, wonach der Verkaufs­gewinn der Abgeltung­steuer unterliegen sollte, sind vor­erst vom Tisch.

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Wohnungs­besitzer legen los

Schlüssel – zum Glück: Mit der eigenen Immobilie Steuern sparen oder Zuschüsse vom Staat kassieren.

Noch bis März 2021 das Baukinder­geld beantragen

Eltern können noch bis Ende März 2021 Baukindergeld bei der KfW-Bank beantragen, wenn sie ein Eigenheim bauen oder kaufen, selbst einziehen und nicht zu viel verdienen. Ursprüng­lich sollte die Frist Ende 2020 enden, wurde aber wegen Corona verlängert.

Wie viel? Pro Kind, das zum Zeit­punkt des Antrags noch keine 18 ist, können Eltern zehn Jahre lang je 1 200 Euro Zuschuss erhalten, wenn bis Ende März 2021 der notarielle Kauf­vertrag geschlossen wurde oder eine Baugenehmigung vorliegt. Bedingungen:

  • Dem Antrag­steller gehört mindestens die Hälfte der Immobilie – allein oder zusammen mit dem Partner oder seinen Kindern.
  • Keinem Haus­halts­mitglied darf am Datum des Kauf­vertrags oder der Baugenehmigung eine andere Wohn­immobilie in Deutsch­land gehören – auch nicht als Miteigentümer.

Für wen? Das zu versteuernde Haus­halts­einkommen darf für eine Familie mit einem Kind 90 000 Euro im Jahr nicht über­steigen. Für jedes weitere Kind erhöht sich die Grenze um 15 000 Euro. Die Einkommen des Antrag­stel­lers und seines Ehe- oder Lebens­part­ners werden zusammenge­rechnet. Maßgeblich ist der Durch­schnitt ihres zu versteuernden Einkommens aus zwei Jahren, dem zweiten und dritten Kalender­jahr vor dem Antrag.

Steuerfreie Einkünfte wie Eltern­geld zählen nicht mit. Das Gleiche gilt für Kapital­erträge, die der Abgeltung­steuer unterliegen.

Beispiel. Eine Familie mit zwei Kindern, die im November in ihr neues Haus zieht, bekommt über einen Zeitraum von zehn Jahren 24 000 Euro Baukinder­geld. Das steuer­pflichtige Einkommen der Eltern beträgt 2017 und 2018 im Schnitt weniger als 105 000 Euro.

Tipp: Sie müssen Ihr Einkommen anhand Ihrer Steuer­bescheide bei der KfW nach­weisen – für die Jahre 2017 und 2018 bei Antrag in 2020. Nach Einzug haben Sie bis zu sechs Monate Zeit, das Geld zu beantragen. Es gilt das Datum der Melde­bestätigung. Halten Sie die Frist unbe­dingt ein! Weitere Informationen finden Sie in unserem Special Baukindergeld.

Als Immobilien­besitzer für besseren Klima­schutz zu Hause sorgen

Sie wollen Ihr Zuhause klimafreundlich sanieren – etwa neue Fenster, Türen oder eine neue Heizung einbauen, die Dämmung verbessern oder den Verbrauch digital optimieren? Wenn die Immobilie bei Beginn der Sanierung älter als zehn Jahre ist und eine Fachfirma die energetische Sanierung über­nimmt, bringen die Kosten Steuer­abzug,

Wie viel? 20 Prozent von maximal 200 000 Euro für die energetische Sanierung senken über drei Jahre verteilt direkt Ihre Steuerschuld – insgesamt maximal 40 000 Euro.

  • Im ersten und zweiten Jahr sind maximal 7 Prozent möglich, höchs­tens 14 000 Euro.
  • Im dritten Jahr sind maximal 6 Prozent drin, höchs­tens 12 000 Euro.

Begüns­tigt sind Maßnahmen, die nach dem 1. Januar 2020 begonnen haben und bis 2029 enden.

Wichtig. Der beauftragte Fach­hand­werker muss eine spezielle Bescheinigung über die förderfähige Baumaß­nahme ausstellen. Das regelt ein BMF-Schreiben vom 31. März 2020 (Az. IV C 1 – S 2296-c/20/10003:001).

Beispiel. Hans Hartmann will seine 20 Jahre alte Heizung für 8 000 Euro erneuern lassen. 2020 und 2021 mindern jeweils 560 Euro direkt seine Einkommensteuer und 2022 gibt es weitere 480 Euro Abzug. 1 600 Euro von 8 000 Euro Investition trägt also der Staat.

Achtung. Es gibt zahlreiche Förderungen von Bund und Ländern, die güns­tiger sein können als der Steuer­abzug. Vergleichen Sie, bevor die Fachleute loslegen. Fördermittel müssen Sie vor Beginn beantragen.

Tipp: Vor Beginn sollten Sie sich über Umfang und Reihen­folge der Maßnahmen von einem unabhängigen Experten beraten lassen (verbraucherzentrale-energieberatung.de und energie-effizienz-experten.de). Weitere Informationen lesen Sie in unserem Special Neue Förderung für Haus und Heizung.

Als Vermieter Sonder­abschreibungen nutzen

Sie investieren in eine neue Miet­wohnung oder schaffen in Ihrem Haus neuen Wohn­raum, den Sie vermieten wollen? Dann können Sie derzeit eine spezielle Sonder­abschreibung nutzen.

Dafür müssen Sie den Bauantrag oder die Bauanzeige zwischen September 2018 und Ende 2021 einge­reicht haben und bereits im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vermieten, plus weitere neun Jahre lang.

Wie viel? Eigentümer können in den ersten vier Jahren 5 Prozent Sonder­abschreibung für maximal 2 000 Euro Gebäude­kosten (ohne Grund­stück) pro Quadrat­meter Wohn­fläche absetzen – zusätzlich zur linearen Abschreibung (AfA) von 2 Prozent im Jahr.

Bedingung: Die Baukosten (Herstellungs- und Anschaffungs­kosten) dürfen inklusive anteiliger Neben­kosten 3 000 Euro pro Quadrat­meter nicht über­steigen. Weitere Einzel­heiten regelt ein BMF-Schreiben vom 7. Juli 2020 (Az. IV C 3 – S 2197/18/10009:008).

Achtung. Die Sonder­abschreibung gibt es für das Fertigstellungs­jahr und die folgenden drei Jahre. Ende 2026 ist definitiv Schluss, auch wenn Sie den Förderzeitraum von vier Jahren dann noch nicht ausgeschöpft haben.

Dieses Risiko trifft vor allem Bauherren, die zwar recht­zeitig bis Ende 2021 eine Baugenehmigung beantragt haben, deren Objekt dann aber etwa erst im Jahr 2024 bezugs­fertig wird.

Tipp: Um die Sonder­abschreibung zu erhalten, müssen Sie die Wohnung im Jahr der Fertigstellung kaufen und vermieten. Wie viel Ihnen die extra Abschreibung bringt, ermittelt für Sie unser Rechner Immobilie als Kapitalanlage.

Steuertipps der Stiftung Warentest

Sie sind noch mit der Steuererklärung für 2019 beschäftigt? Hier hilft unser Sonder­heft Finanztest Spezial Steuern. Es enthält alle Informationen zu Formularen, Elster und Steuer­bescheid, sowie wichtige Spartipps fürs Steuer­jahr 2020.

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Dieses Special wird jedes Jahr im November aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf eine frühere Fassung beziehen.

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