Bundesfinanzminister Hans Eichel hat seine Zöllner angewiesen, verschärft zu kontrollieren, ob größere Mengen Bargeld die deutsche Grenze passieren. Auch wenn Steuertrickser die Ausfuhr von weniger als 30.000 Mark wegen Geldwäsche nicht anzeigen müssen, könnten Zöllner bei größeren Beträgen stutzig werden. Wer zudem angibt, ein ausländisches Konto zu haben, muss damit rechnen, dass die Beamten abgleichen, ob die ausländischen Zinserträge in der Steuererklärung angegeben wurden.

Ertappte sollten so schnell wie möglich mit ihrem Steuerberater sprechen. Eine unmittelbare Selbstanzeige kann nämlich noch strafbefreiend wirken. Das Führen eines ausländischen Kontos oder der Bargeldtransfer an sich ist natürlich kein Strafdelikt. Strafbar ist das Verschweigen von Zinserträgen gegenüber dem Finanzamt.

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