Diese Werbungs­kosten zählen

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Umfang

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Abschreibung der Kosten für das Gebäude und für die Außen­anlagen

Anschaffungs- oder Herstellungs­kosten für das Gebäude werden über 40 oder 50 Jahre abge­schrieben. Anteilige Neben­kosten wie Makler-, Notar­kosten, Grund­erwerb­steuer und Gerichts­gebühren erhöhen die Abschreibung. Für das Grund­stück gibt es keine Abschreibung. Investitionen in Außen­anlagen wie Zäune, Hecken und das Hofpflaster können Vermieter über 10 Jahre verteilt abschreiben.

Beratungs-, Prozess­kosten

Steuerberatungs-, Anwalts- und Prozess­kosten in Verbindung mit der Vermietung und den Miet­einkünften.

Betriebs­kosten

Kosten für Allgemein­strom, Müll­abfuhr, Wasser, Abwasser, Warm­wasser, Schorn­steinfeger, Kanal- und Straßenreinigung, Treppen- und Haus­reinigung, Fahr­stuhl, Garten­pflege, Gemein­schafts­antenne, Kabel­anschluss.

Geld­beschaffungs­kosten

Abschluss­gebühren für Bauspar­verträge, Kosten für Wert­ermitt­lungs­gut­achten, Notar- und Grund­buch­kosten für den Eintrag einer Hypothek oder Grund­schuld.

Instandhaltungs-kosten

Kosten für Reparaturen, Sanierung, Reno­vierung, Modernisierung. Für Eigentums­wohnungen zählen die Beträge, die der Haus­verwalter für solche Arbeiten aus der Instandhaltungs­rück­lage entnimmt.

Kreditzinsen, Damnum, Disagio als Zins­voraus­zahlung an die Bank

Kreditzinsen für den Kauf und Bau einer Immobilie werden im Jahr der Zahlung anerkannt. Ein Disagio oder Damnum ist nur dann sofort absetz­bar, wenn die Höhe maximal 5 Prozent des Kredits beträgt und der Kreditzins mindestens fünf Jahre fest ist. Beträge über 5 Prozent sind verteilt über die Zins­fest­schreibung oder – wenn es keine gibt – verteilt über die Kredit­lauf-zeit abzu­schreiben.

Steuern, Versicherungs­beiträge

Grund-, Zweit­wohnungs­steuer, Beiträge für Gebäude­versicherungen und Grundstücks­rechts­schutz.

Verwaltungs­kosten

Kosten für den Haus- und Wohnungs­verwalter, Hausmeister.

Übrige Werbungs­kosten

Büro­kosten wie für Telefonate, Schreibwaren, Mustermiet­verträge, Inserate, Vermieter-Software und die PC-Nutzung zur Immobilien­verwaltung. Außerdem Konto­führungs­kosten, Beitrag für Haus- und Grund­besitzer­ver­ein, Maklerprovision für die Vermietung, Reise­kosten wie Fahrten zum Baumarkt oder zur Immobilie für die Wohnungs­über­gabe (pauschal 30 Cent je Kilo­meter).