Steuern für Allein­erziehende So bleibt mehr vom Lohn übrig

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Steuern für Allein­erziehende - So bleibt mehr vom Lohn übrig
© Stiftung Warentest / S. Hobbiesiefken

Kinder machen zwar viel Freude – doch Eltern müssen erhebliche finanzielle Kosten für ihren Nach­wuchs tragen. Dies kann besonders Allein­erziehende belasten. Der Gesetz­geber hat deshalb rück­wirkend zum 1. Januar 2015 den Entlastungs­betrag für Allein­erziehende um 600 Euro auf 1 908 Euro erhöht.* Daneben können aber gerade Allein­erziehende von Vorgaben im Steuerrecht profitieren, wenn sie die genauen Regeln kennen. Finanztest erklärt sie.

Inhalt

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„In jeder fünften Familie in Deutsch­land kümmert sich ein Eltern­teil allein um den Nach­wuchs – Tendenz steigend. Vor 20 Jahren gab es lediglich 14 Prozent „Eineltern­familien“. Laut Statistischem Bundes­amt liegen Hessen und Bayern mit 17 Prozent unter dem Schnitt – Berlin mit 32 Prozent deutlich darüber.

Auch Nele Reuter lebt mit ihrer Tochter allein. Ida kam im Februar zur Welt. Die 28-jährige Ärztin aus Lübeck befindet sich in Eltern­zeit und bekommt derzeit 1 635 Euro Eltern­geld im Monat. „Damit komme ich ganz gut klar“, erzählt sie. „Große Sprünge sind aber nicht drin.“ Daran ändert auch das rück­wirkend zum 1. Januar 2015 um 4 Euro pro Monat erhöhte Kinder­geld wenig. (...)“

* Passage korrigiert am 1. Dezember 2015

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Alleinerziehend am 02.12.2015 um 12:31 Uhr
Enttäuschend!

Kostet zwar nur 50 ct, aber hilft auch allenfalls Alleinerziehenden, die noch nichts wissen und die das klassische Modell haben: Frau betreut die Kinder, Mann zahlt. Nichts über das Wechselmodell. Dass die Angabe der Steuerklasse als Tipp verkauft wird, möchte ich gar nicht kommentieren. Fazit: Damit kann ich keine Steuern sparen, brauche immer noch dringend Geld und habe jetzt 50 ct. weniger ...