Steuern

Tipp 6 Für getrennte Eltern: Unterhalt senkt die Steuerlast

0
Inhalt

Geschiedene oder getrennt Lebende, die den Ex unterstützen, können bis zu 13 805 Euro im Jahr als Sonder­ausgaben absetzen und zudem die Kranken- und Pflege­versicherungs­beiträge.

Beispiel. Franz Beut zahlt an seine Exfrau Inge im Monat 750 Euro. Er kann 9 000 Euro absetzen und zahlt bei 40 Prozent Grenz­steu­ersatz mit Soli 3 407 Euro weniger Steuern. Inge muss die 9 000 Euro zwar versteuern, zahlt dafür am Ende aber keine Steuern. Ihr Einkommen sinkt unter den Grund­frei­betrag von 8 004 Euro: Sie kann 1 680 Euro Versicherungs­beiträge als Sonder­ausgaben absetzen. Das Geld aus einem abgabenfreien 400-Euro-Minijob muss sie nicht versteuern.

Tipp. Alternativ können Sie bis 8 004 Euro Unterhalt als außergewöhnliche Belastung absetzen. Den muss der Empfänger nicht versteuern. Das lohnt aber nur, wenn der Empfänger nicht viel verdient und Sie den Unter­halts­höchst­betrag von 13 805 Euro nicht ausschöpfen (siehe Tipp 1).

0

Mehr zum Thema

  • Brutto-Netto-Rechner So viel Netto­gehalt bleibt nach Abgaben

    - Wie viel Lohn­steuer und Sozial­abgaben zahle ich? Was bleibt von der Gehalts­erhöhung übrig? Das errechnet unser Gehalts­rechner – inklusive der neuen Entlastungen für 2022.

  • Steuercheck 2020 Die besten neuen Steuertipps

    - Steuern kann man vielfältig sparen – mit Jobti­cket, E-Auto vom Chef oder einer ökologischen Sanierung daheim. Die Regeln für die Steuererklärung 2020.

  • Steuererklärung 2019 Diese Posten bringen Ihnen viel Geld zurück

    - Es ist Zeit, sich Geld vom Finanz­amt zurück­zuholen. Am meisten bekommt, wer jetzt alle Ausgaben geschickt abrechnet. Die Steuer­experten der Stiftung Warentest sagen,...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.